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CNN berichtet ausführlich über den Ultner Skirennläufer Dominik Paris

© Kraft Foods / Dominik Paris (ITA)

© Kraft Foods / Dominik Paris (ITA)

Lake Louise/Beaver Creek – Der Südtiroler Skirennläufer Dominik Paris hat in den beiden ersten Speedrennen des Ski-Winters 2015/16 eine solide Leistung gezeigt. Vor 30 Monaten verunglückte Paris‘ Bruder René bei einem tragischen Verkehrsunfall im Ultental. Dieses schreckliche Ereignis hat den Ultner Draufgänger nachdenklich gemacht und verfolgt ihn bis heute. Dennoch ist der Skirennläufer einer, der sich nicht unterkriegen lässt und nach vorne schaut.

Ein paar Tage vor den Speedrennen in Nordamerika widmete CNN dem sympathischen Südtiroler einen detaillierten Bericht. Dabei erzählte Dominik Paris, dass eigentlich sein Bruder der technisch versiertere gewesen sei. Trotzdem habe René für das Rennfahren nicht den Kopf gehabt. Domme hatte das Rennfahren im Blut und hat es nach wie vor. Der UItner betitelt sich als den Verrückteren des Bruderpaars. So berichtet er davon, dass er mit 16 die Sportoberschule in Mals verließ und nur feiern oder Ski fahren wollte. Im Nachhinein betrachtet war das nicht gut, weil er auch nicht trainierte. Kaum volljährig geworden, ging er in die Schweiz und arbeitete als Hirte. Diese drei intensiven Monate haben aus Dominik Paris einen geläuterten Menschen gemacht und in ihm das Feuer entzündet, Skirennläufer zu werden.

In Lake Louise kam der Ultner zweimal in die Top-7. Etwas traurig spricht Dominik Paris zu CNN, als er sagte, dass sein verstorbener Bruder René immer auf seinen Bruder stolz war, dass er im Weltcup so gut mithalten kann. Diese Erinnerung trägt er nach wie vor immer mit sich mit, so gewiss auch in Beaver Creek.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: edition.cnn.com

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