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Conny Hütter und das Kribbeln im Bauch

Conny Hütter und das kribbeln im Bauch

Conny Hütter und das Kribbeln im Bauch

Kumberg – Die österreichische Skirennläuferin Conny Hütter ist eine ehrgeizige, und talentierte junge Dame ausgestattet mit viel Mut und Power. Kein Wunder, dass sie zu den schnellsten Frauen gehört welche die schnellen Abfahrtspisten furchtlos im Weltcup hinunterrasen.

Mit zwei Jahren stand sie das erste Mal auf den Brettern, die nicht nur zur Zeit für sie die Welt bedeuten. Die 24-Jährige erzählt, dass sie immer schon mit viel Ehrgeiz ausgestattet war, immer alles versuchen und ausprobieren wollte. Dabei stellte sie bald selbst fest wo sie ihre Talente am besten ausspielen konnte. In den Bergen und auf den steilen Pisten fühlte sie sich besonders wohl.

Trotzdem ist ihr bewusst, dass es oft eine Gradwanderung ist, zu wissen wo die Grenzen sind und wo sie überschritten werden müssen. Das Abschätzen dieses Risikos ist extrem wichtig um erfolgreich aber auch gesund zu bleiben. Dabei spielt auch der Adrenalinkick eine wichtige Rolle. Dieses kribbeln im Bauch in positive Energie umzuwandeln und auch als Motivationsspritze zu nutzen, wenn eine Saison quasi wieder bei null beginnt.

Conny Hütter ist nicht nur im Konzert der Großen angekommen, in der Zwischenzeit hat sie auch eine wichtige Rolle im ÖSV-Speedteam übernommen. Nach einem sehr erfolgreichen letzten Winter hat sie sich drei bis vier Wochen Urlaub gegönnt.

Im Sommer hat sie jedoch schon wieder im Training geschwitzt. Die Grundlagen für eine gute Kondition holte sie sich im Krafttraining, aber auch mit Radfahren und vieles mehr. Dazu stärkte die Steirerin Balance und Koordination. Der Sport steht an erster Stelle, aber auch das Leben darf nicht zu kurz kommen. Wichtig ist für sie, dass man beides mit viel Freude in Angriff nimmt.

Sollte einmal ein Rennen nicht nach Wunsch laufen, ist die ÖSV-Dame so gestrickt, dass sie die ersten Emotionen abwartet und dann im Anschluss analysiert, was schiefgelaufen ist. Man lernt immer dazu, denn bereits als kleines Mädchen wollte sie alles wissen und ist mit Neugierde durch die Gegend gezogen. Die großen Augen dazu hat sie heute noch. Und somit kann ja nichts schiefgehen, wenn bald die ersten Speedrennen anstehen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.diesteirerin.at (Auszug)

 

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