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Corinne Suters Arbeit im Kraftraum zahlt sich aus

Corinne Suters Arbeit im Kraftraum zahlt sich aus

Corinne Suters Arbeit im Kraftraum zahlt sich aus

St. Moritz – Über einen langen Zeitraum ihrer Karriere hatte die Schweizer Skirennläuferin Corinne Suter den Ruf als Trainingsweltmeisterin inne. Das taugte ihr überhaupt nicht. Eine Frustration und unnötig auferlegter Druck machten ihr das sportliche Dasein alles andere als leicht.

Doch Anfang 2019 löste sich der sprichwörtliche Knopf. Die Eidgenossin raste auf der Olimpia delle Tofane in Cortina d’Ampezzo auf Rang vier. Alle freuten sich mit ihr; bei den Welttitelkämpfen in Åre bestätigte Suter ihre gute Form mit dem Gewinn von zwei Medaillen. Und auch zu Beginn der gegenwärtigen Ski Weltcup Saison 2019/20 wusste die helvetische Speedspezialistin zu überzeugen.

In Kanada raste sie dreimal unter die besten Fünf. Eine Fortsetzung der guten Serie vor heimischer Kulisse in St. Moritz ist alles andere als unrealistisch. Suter ist eine fleißige Athletin, die auch im Kraftraum schindet. Im Unterschied zu den meisten Gegnerinnen schwitzt sie gerne, Gewichte stemmend. Da der Spaß mit von der Partie ist, geht alles viel leichter von der Hand.

Peter Eichberger, der schweizerische Konditionstrainer, weiß, dass die Kraft Suters auf der Strecke zur Geltung kommt. Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit sind wichtige Voraussetzungen, um bei einem Speedrennen zu bestehen. Und diese Grundeigenschaften sportmotorischer Natur sind bei der Eidgenossin sehr ausgeprägt. Der erste Sieg ist also fast eine Frage der Zeit. Vielleicht kann sie diesen schon beim Super-G in St. Moritz feiern. Das heimische Publikum freut sich jetzt schon.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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