20 September 2009

Daniel Albrecht auf dem Weg zurück

09-albrecht001Der Schweizer Daniel Albrecht, der im Januar bei der Abfahrt in Kitzbühel schwer verunglückte arbeit hart an seinem Comeback. Skionline.ch stand Albrecht für ein Interview zur Verfügung.

Auf die Frage wie es ihm geht antwortete der sympathische Schweizer: „Mir geht es sehr gut. Dass ich überhaupt soweit bin, ist ein Riesenglück. Deshalb ist es für mich logisch zu sagen, es gehe mir gut. Einige haben diese Aussage vielleicht so interpretiert, dass sie meinten, mir ginge es gleich gut wie vorher. Das ist natürlich noch nicht der Fall.“

„Das Hauptziel ist zurückkehren, und zwar so schnell wie möglich und dorthin, wo ich einmal war. Das wird grundsätzlich sehr schwierig. Ich werde alles geben, um soweit zu kommen. In diesem Prozess stehe ich mitten drin.“

Eine Entscheidung ob Albrecht bereits bei der Saison Eröffnung in Sölden an den Start gehen kann erfolgt kurzfristig und würde einem Wunder gleich kommen.

„Eine Faustregel lautet, dass man pro Tag im Koma mit einem Monat Rehabilitation rechnen müsste. (das entspräche 20  Monaten) Aber ich gehe optimistisch davon aus, dass es bei mir schneller gehen wird. Bei andern Verletzungen verlief mein Heilungsprozess immer sehr schnell. Ich hoffe, dass es auch diesmal so sein wird.“

Albrecht hat sich ein Zeitlimit von zwei Jahren gesetzt. „Wenn ich es in dieser Frist nicht schaffe, dann schaffe ich es nie mehr. Aber diese Zeit nehme ich mir.“

In Südamerika hatte der Schweizer erstmals die Möglichkeit zum Zeitvergleiche mit seinen Teamkollegen. „Der eine oder andere war schon sehr gut in Form und ging an seine Grenzen. Selbst mit diesen fiel der Vergleich sehr positiv aus. Ich rechnete mit mehr Rückstand? Ich ging davon aus, dass sich, bei Läufen über eine Distanz um die 40 Sekunden, der Rückstand bei fünf Sekunden einpendeln würde. Er war geringer.“

Das komplette Interview finden Sie bei unseren Kollegen unter: www.Skionline.ch

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