15 Januar 2022

Daniel Hemetsberger verpasst bei der Freitags-Abfahrt in Wengen nur knapp das Podest.

Daniel Hemetsberger verpasst bei der Freitags-Abfahrt in Wengen nur knapp das Podest.
Daniel Hemetsberger verpasst bei der Freitags-Abfahrt in Wengen nur knapp das Podest.

Bei der ersten von zwei Abfahrten am Lauberhorn in Wengen (SUI) verpasste das ÖSV-Team die Podestplätze. Daniel Hemetsberger führte als Vierter ein Österreicher-Trio hinter den Stockerlplätzen an. Max Franz wurde Fünfter und Matthias Mayer belegte Rang sechs. Der Sieg ging an Aleksandar Aamodt Kilde, der sich gegen das Schweizer Duo Marco Odermatt (+0,19 Sek.) und Beat Feuz (+0,30 Sek.) durchsetzen konnte.

Nach dem gestrigen Super-G stand heute in Wengen die erste Abfahrt auf dem Programm. Das Rennen wurde aufgrund des intensiven Kalenders vom Kombinationsstart gefahren, was die originale Laufzeit um rund 45 Sekunden verkürzte. Dennoch wurde den Zuschauern ein packendes Rennen auf einer der anspruchsvollsten Abfahrten des Winters geboten.

Als erster Österreicher ging Daniel Hemetsberger mit Startnummer zwei auf die Strecke und der Oberösterreicher zeigte einen beherzten Lauf ohne gröberen Fehler. Am Ende durfte sich der 30-Jährige über seine zweite Top-5 Platzierung in dieser Saison freuen, nachdem er bereits in Bormio Vierter wurde.

Daniel Hemetsberger: „Für meine erste Abfahrt hier herunter habe ich es sehr gut erwischt und ich bin es genau so gefahren, wie ich es mir vorgenommen habe. Ich versuche immer meine beste Leistung abzurufen und im Moment läuft es einfach sehr gut für mich. Morgen werde ich wieder alles geben und dann sehen wir was dabei herauskommt.“

Direkt hinter Hemetsberger belegte Max Franz, der im Abschlusstraining Bestzeit fuhr, den guten fünften Rang. Der Kärntner lieferte einen ansprechenden Lauf, hatte jedoch im Kernen-S seine Probleme. Franz fuhr zum zweiten Mal in dieser Saison in die Top-5.

Max Franz: „Ich habe beim Kernen-S den Speed zu wenig herausgenommen, habe einen Schlag erwischt und dann zu wenig Tempo mitgenommen. Es waren richtig gute Passagen dabei, aber ich habe ein, zwei Entscheidungen falsch getroffen während der Fahrt und diese haben wohl den Rückstand ausgemacht. Ein fünfter Platz ist trotzdem sehr gut.“

Drittbester Österreicher wurde Matthias Mayer auf dem sechsten Platz. Der Kärntner wählte eine gute Linie und verlor erst im letzten Streckenabschnitt auf das Top-Trio. Nach seinem gestrigen dritten Platz im Super-G holte der 31-Jährige mit Rang sechs (+0,78 Sek.) seine siebente Top-10 Platzierung in dieser Saison.

Matthias Mayer: „Ich denke meine Fahrt war ganz gut, nur im Ziel-S habe ich sehr viel Zeit verloren, dieser Abschnitt war nicht optimal. Einige Passagen habe ich aber sehr gut erwischt und darauf werde ich für morgen aufbauen. Ich freue mich auf das Rennen über die komplette Länge.“

Vincent Kriechmayr, der aufgrund einer Ausnahme Bewilligung ohne Training starten durfte, belegte mit 1,26 Sekunden Rückstand den zwölften Platz. Otmar Striedinger musste sich mit Rang 21 (+1,74 Sek.) zufriedengeben, Daniel Danklmaier wurde 26. (+1,95 Sek.) und Stefan Babinsky holte als 29. (+2,07 Sek.) ebenfalls noch Weltcuppunkte.

 

Daten und Fakten – Herren Ski Weltcup
Abfahrt der Herren in Wengen (Freitag)

FIS-Startliste: 1. Abfahrt Herren in Wengen
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FIS-Endstand: 2. Abfahrtstraining in Wengen
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Gesamtweltcupstand der Herren 2020/21
Weltcupstand Abfahrt der Herren 2020/21

Nationencup: Herrenwertung
Nationencup: Gesamtwertung

Alle Daten werden sofort aktualisiert

 

Morgen Samstag geht in Wengen die traditionelle Lauberhornabfahrt über die gesamte Länge über die Bühne. Das Rennen beginnt um 12:30 Uhr.

Der Herren Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Der Damen Ski Weltcup Kalender der Saison 2021/22  

Quelle: www.OESV.at

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