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Dank Lucas Pinherio Braathen wird nun auch in Brasilien vom Ski Weltcup berichtet

Lucas Pinherio Braathen forciert in Brasilien das Interesse zum Skirennsport

Lucas Pinherio Braathen forciert in Brasilien das Interesse zum Skirennsport

Asker – Lucas Braathen, der norwegische Sensationssieger von Sölden, hat eine brasilianische Mutter. Der Wikinger will nun die Werbetrommel rühren, um das südamerikanische Sambaland für die Freude am Winter zu sensibilisieren. Der 20-Jährige weiß, dass er mit einer Verschmelzung von Wikinger-Genen und Samba-Rhythmen eine dynamitähnliche DNA in sich trägt. Das betonte auch sein Teamkollege Leif Kristian Nestvold-Haugen nach dem Erfolg des Jungspunds auf dem Rettenbachferner.

Braathen wollte Brasilien schon lange das Gefühl für die kalte Jahreszeit vermitteln. Nun bekommt er die Gelegenheit dazu. Er erzählte, dass er (so) viel Liebe zu seiner Familie und zur Kultur in Südamerika hat, die ihn als Mann und Sportler geprägt hat. In dieser Woche führte er einige Interviews mit brasilianischen Medien. Er hofft, dass seine Großeltern in ihrer Heimat die Berichte über ihn lesen können.

Dass der Skirennsport für Südamerika kein unbeschriebenes Blatt ist, beweist der Blick in die Annalen. Im fernen Jahr 1966 wurden im chilenischen Portillo die Weltmeisterschaften ausgetragen. Sowohl Chile als auch Argentinien werden, klammern wir einmal die gegenwärtige Corona-Pandemie aus, gerne als Sommertrainingsstätten ausgewählt.

Auf die Frage, ob sich der 2000 geborene Skirennläufer in Südamerika einmal ein „Camp Pinherio Braathen“ vorstellen kann, antworte dieser keck, dass er es versuchen könne, in naher Zukunft zu erreichen. Dass ihm dabei ein „Vamos“ in seinen Instagram-Nachrichten an seine spanisch und portugiesisch sprechenden Fans rausrutscht, macht ihn noch sympathischer, wenn nicht sogar beliebter.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: vg.no

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