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Dank Verena Stuffer und Co. ist das Grödnertal im Skizirkus gut vertreten

© Archivio FISI / Verena Stuffer (Foto: Pier Marco Tacca/Pentaphoto)

© Archivio FISI / Verena Stuffer (Foto: Pier Marco Tacca/Pentaphoto)

St. Christina in Gröden – Das Grödnertal unterstützt „seine“ jungen Athleten. Es gibt ein neues Programm „Val Gardena’s got talent“. Man will einheimische Athletinnen und Athleten unterstützen. Und das Seitental des Eisacktals hat in der jüngeren Vergangenheit viele Ski-Stars hervorgebracht. Verena Stuffer wurde 1984 geboren und ist so etwas wie die Veteranin. Sie ist in den Speeddisziplinen zuhause und vertrat das Grödnertal bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 und bei der Ski-WM in St. Moritz 2017. Sie erzählt, dass sie mit dreieinhalb Jahren mit dem Skifahren begann und eine Piste vor der Haustür hatte. Sie lernte viel von ihrem Vater, der Skilehrer war. Aber auch von ihren größeren Brüdern konnte sie einiges abschauen. Nachmittags, nach der Schule, war sie immer auf der Skipiste, und ihre Mutter schaute mit prüfendem Blick aus dem Fenster nach dem Rechten und dass sich ihre Tochter nicht zu sehr entfernte.

Nicol Delago ist erst 21 Jahre alt. Sie debütierte im Europacup 2014 und ein Jahr später im Weltcup. Sie fährt in ihrer Freizeit gerne Rad und spielt gerne Beachvolleyball. Zu ihren Leibgerichten gehören die von ihrer Großmutter zubereiteten Speckknödel oder ein wohl mundender Kaiserschmarrn. Im Alter von zwei Jahren stand sie gemeinsam mit Vater Norbert auf der Piste. Der Skisport ist für die Grödnerin so etwas wie die Schule des Lebens. Es gefällt ihr auch die Sellarunde mit dem Mountainbike zu machen und den Sonnenaufgang oder -untergang auf der Gran Cir zu beobachten.

Nicols Schwester Nadia ist ein Jahr jünger. Sie gehört der azurblauen Europacupmannschaft an. Auch sie stand gemeinsam mit ihrem Vater erstmals auf den Skiern. Da der Sport in der ganzen Familie eine Leidenschaft ist, ist es klar, dass auch sie davon profitiert hat. Sie wohnte bei einem Skilift und verbrachte jeden Augenblick der Freizeit mit dem Skifahren. Schwimmen, Karten spielen, Volleyball und vieles mehr zählen zu den Hobbys von Nadia Delago.

Ebenfalls zu den ganz jungen Skirennläuferinnen zählt Vivien Insam. Für sie ist es die erste Saison im Europacupteam. Gemeinsam mit ihrem Bruder und den Cousinen erlernte sie das Einmaleins des Skifahrens. Für sie ist der Skisport nicht nur eine Leidenschaft, sondern auch die Zukunft und ihr Beruf. An ihrem Heimattal gefällt ihr alles, so etwa die Berge, die Wälder, die frische Luft und die Küche.

Teresa Runggaldier erblickte 1999 das Licht der Welt. Sie hat die Liebe zum Skirennsport von ihrem Vater Peter bekommen. Er war in den 1990er-Jahren gemeinsam mit Werner Perathoner einer der besten Speedspezialisten weltweit. Teresas Vater gewann 1996 die Gesamtwertung im Super-G und im fernen Jahr 1991 die Silbermedaille im Rahmen der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm. Im Jahr 2017 freute sie sich über den 27. Platz in der Abfahrt, ebenfalls errungen in Saalbach-Hinterglemm, und über ihre ersten Europacupzähler.

Alex Vinatzer ist 17 Jahre jung. Er kommt aus Wolkenstein und wurde in den technischen Disziplinen für das Europacupteam nominiert. Bei den Olympischen Spielen der Jugend holte er sich in der Türkei die Goldmedaille sowohl im Slalom als auch im Riesentorlauf. In seiner Freizeit spielt er gerne Tischtennis; mit dreieinhalb Jahren wagte er seine ersten Skiversuche im Rahmen eines Kinderskikurses. Und seine Augen beginnen zu strahlen, wenn ein leckerer Pfifferling-Reis auf dem Gabentisch steht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it (Auszug)

 

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