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1. Abfahrtstraining der Herren in Kitzbühel abgesagt

© hahnenkamm.com

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Jurybeschluss: Das Abfahrtstraining auf der Streif am Mittwoch ist abgesagt. Die Temperaturen sind noch zu mild und die Piste zu weich. Der Nebel hat den unteren Streckenteil noch nicht abtrocknen lassen. Bei der Durchführung einer Trainingseinheit mit 73 gemeldeten Speedfahrern, würde man die Piste zu sehr beanspruchen.  Der heutige  Tag soll genutzt werden um die Streif für das geplante Training am morgigen Donnerstag „rennfertig“ zu machen.

„Slalom und Abfahrt haben oberste Priorität“, betonte Hujara. Ob der Super-G über die Hausbergkante geführt wird, stünde zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Sollte sich das Wetter weiterhin nicht positiver entwickeln, sei auch eine Umstrukturierung der Wochenend-Planung möglich.

Nach der Jurybesichtigung meinte Günter Hujara: „Im oberen Bereich der Strecke sind die Bedingungen sehr gut. Wo sich jedoch der Nebel über Nacht festgesetzt hat, konnte die Piste nicht anziehen. Ein Trainingslauf unter Rennbedingungen wäre hier nicht zu vertreten gewesen.“

Trotzdem blickt Hujara positiv auf das morgige Training: „Wir brauchen heute einen klaren Tag und eine klare Nacht, dann ist ein Training morgen möglich.“

Hahnenkamm Rennleiter Peter Obernauer: „Wenn man heute 73 Rennläufer runterlassen würde, wäre die Piste „hin“ und man könnte ein Rennen vergessen.“

So könnte ein geändertes Programm aussehen:

Der Slalom könnte auf Freitag vorgezogen werden. Dafür würde die Super Kombi am Sonntag auf dem Programm stehen. Dies jedoch nur wenn wenigstens ein Abfahrtstraining durchgeführt wird. Sollte dies nicht möglich sein, würde die Kombi gestrichen. Dann könnte man am Samstag ein Abfahrtstraining austragen und die Abfahrt würde am Sonntag stattfinden.

Aber noch hoffen wir alle auf einen „geplanten“ Programmablauf

Weitere Informationen folgen

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Am Mittwoch steht in Kitzbühel auf der berühmt, berüchtigten Streif das 1. Training für die Hahnenkamm Abfahrt am Samstag auf dem Programm. Der Start für die 1. Trainingseinheit ist für 12.45 Uhr angesetzt. (Die offizielle FIS Startliste und den Liveticker finden Sie in unserer Navigationsleiste oben)

Günther Hujara und das Organisationskomitee der 74. Hahnenkamm-Rennen hatte bereits in der Vorwoche beschlossen, auf ein Training am Dienstag zu verzichten. Dieser extra Tag soll genutzt werden um der Streif den letzten Schliff zu verpassen. Laut Rennleiter Peter Obernauer liegt das Hauptaugenmerk auf dem Hausberg.

Bis zu 400 Weltcuppunkte können die Rennläufer an drei Renntagen einheimsen. Auch mit einer attraktiven Neuerung warten die Hahnenkamm-Rennen auf. Der Super-Freitag eröffnet mit Super-G und Kombinations-Slalom ein packendes Rennwochenende.

Am Freitag, 24. Jänner, wird um 11:30 Uhr der gewohnte Hahnenkamm Spezial Super-G mit den besten Spezialisten gestartet. Ebenfalls daran teilnehmen werden zusätzlich die für die Kombination genannten Athleten. Ab 16.45 Uhr treten dann in umgekehrter Reihenfolge des Ergebnisses vom Vormittag die Kombinations-Rennläufer um den Titel des „Hahnenkamm-Siegers“ aus dem Starthaus am Ganslernhang. Für die Zuschauer ein enormer Mehrwert für den Veranstaltungsbesuch an diesem Tag.

Das ist die Streif: Schnell, gefährlich und spektakulär

Es ist ein Spiel mit dem Feuer und jeder Rennläufer muss sich der Gefahr bewusst sein. Auf den Athleten wartet die gefährlichste Ski-Piste der Welt – die Streif in Kitzbühel. Jedes Jahr stürzen Fahrer, jedes Jahr müssen die Rettungs-Sanitäter einen Sportler ins Krankenhaus fliegen. Und dennoch ist das Hahnenkamm-Rennen Kult. Sowohl bei den Zuschauern, als auch bei den Fahrern.

Nicht wenige Athleten würden einen Sieg bei der Hahnenkamm Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel ohne zu zögern gegen einen Olympia-Sieg oder einen WM-Titel eintauschen.

Das ist die Streif: Gleich nach dem steilen Start ist von den Fahrern viel Mut gefordert. Wer kein Selbstvertrauen hat, der bekundet beim Sprung bis über 50 Meter die ersten Probleme. Die Mausefalle ist mit 85 Prozent Gefälle der steilste Punkt der Streif. Es folgt eine Kompression, in welcher die Fahrer extremen Fliehkräften ausgesetzt sind.

Karusellkurve: Die S-Kurvenkombination ist der nächste Schlüsselpunkt und bildet die Einfahrt in den Steilhang. Der lange Rechtsschwung am Ende entscheidet über das Tempo, möglichst wenig rutschen ist wichtig. Holt ein Fahrer vor dem Bogen aus, kann sich das durchaus als Vorteil erweisen.

Steilhang und Gschöss: Im Steilhang sind die technischen Anforderungen sehr hoch. Perfekte Kanten und optimales Timing sind nötig um die Tore richtig zu erwischen. Normalerweise ist die Stelle völlig vereist. Möglichst viel Tempo mitnehmen ist wichtig, da mit dem Gschöss eine 650 Meter lange Gleiterpassage folgt. Hier entscheiden gutes Material, starke Kondition und gutes Gleitvermögen.

Alte Schneise, Seidlalm: Die alte Schneise ist eine unruhige und riskante Schrägfahrt, welche von einem raschen Gelände- und Lichtwechsel gefolgt wird. Über die Seidlalm ist Geduld und perfekte Körperspannung gefragt. Wer sich hier aufrichtet, verliert wertvolle Hundertstel.

Lärchenschuss: Ein erneutes Gleiterstück ist der Lärchenschuss, Tempo bis 102 km/h werden erreicht. Mental befinden sich die Fahrer bereits in der Vorbereitung auf den nächsten schweren Abschnitt. Die Beine brennen, manch einer stößt langsam an seine körperlichen Grenzen.

Hausbergkante: In den Trainings stand eine Nebelwand über der Hausbergkante, was den Sprung zusätzlich erschwerte. Es folgt eine schwierige Linkskurve über eine Welle, es gilt möglichst hoch in die Querfahrt einzufahren.

Querfahrt: Viele Bodenwellen machen die Querfahrt zu einer Schütteltortur, möglichst nicht abheben ist gefragt. Oft werden hier die Fahrer nach unten getrieben und büßen die hohe Linie ein. Diese wäre wichtig um nochmals volles Tempo in den Zielschuss mitzunehmen.

Zielschuss und Zielsprung: Im Zielschuss erreichen die Athleten die höchste Geschwindigkeit des Rennens, mit bis zu 140 km/h rasen sie über die letzten Meter. Trotz der Müdigkeit müssen sich die Fahrer nochmals zusammennehmen, sonst verkommt der Zielsprung zum Unfallort. Schließlich treffen die Pistenraser auf der „Rasmusleitn“ in direkter Nähe der Stadt im Zielraum ein. Wer hat die Schlüsselstellen am besten gemeistert?

Das erste Rennen auf der Streif gewann 1931 Ferdl Friedensbacher mit einer Zeit von 4:34,2. Den Streckenrekord setzte 1997 der Österreicher Fritz Strobl mit 1:51,58.

Im Vorjahr gewann der Südtiroler Dominik Paris die Hahnenkamm-Abfahrt 2013 in einer Gesamtzeit von 1:59.24 Minuten vor dem kanadischen Abfahrtsweltmeister Erik Guay (+ 0.13) und dem Österreicher Hannes Reichelt (+ 0.36).

 

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