19 Mai 2018

Das Ende der Alpinen Kombination ist eingeläutet

Michelle Gisin ist die Alpine-Kombinations-Olympiasiegerin 2018.
Michelle Gisin ist die Alpine-Kombinations-Olympiasiegerin 2018.

Das Ende der Alpinen Kombination ist eingeläutet. Wie beim FIS-Kongress in Costa Navarino bekanntgegeben wurde, wird bei der SKI WM 2021 in Cortina d‘ Ampezzo erstmals ein Parallel-Rennen um Einzelmedaillen ausgetragen.

Die Parallel-Rennen werden somit die Alpine Kombination ersetzten, was zur Folge hat, dass dieses Format, nicht nur im Olympia-Programmm, sondern auch im Ski-Weltcup ab der Saison 2020/21 in der Versenkung verschwinden wird.

Wikipedia: Die Geschichte der Alpinen Kombination

Der erste internationale Kombinations-Wettbewerb bestand aus einem Abfahrts- und einem Slalomrennen und fand 1928 bei der Premiere der Arlberg-Kandahar-Rennen statt. In den Anfangsjahren des Skisports hatten Kombinationswertungen einen sehr hohen Stellenwert bei den Athleten und dem Publikum. Sogar die Goldmedaille in der Weltmeisterschafts-Kombination hatte die höhere Anerkennung als jene im Einzelbewerb (dies steht praktisch im Gegensatz zur Jetztzeit).

Seit 2005 ist die Kombination in Form der Super-Kombination auch im Weltcup ein eigenständiger Wettbewerb. Auch für die Gewinner der Kombinations-Weltcupwertungen gab es bei Saisonende eine kleine Kristallkugeln. Die letzte klassische Kombination fand bis 2013 einmal jährlich bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel statt. Sie setzt sich aus den Einzelergebnissen der Abfahrt am Samstag und des Slaloms am Sonntag zusammen und zählte ebenso wie die Super-Kombination zur Kombinations-Weltcupwertung.

Bei Weltmeisterschaften wird seit 2007 die Super-Kombination an Stelle der klassischen Kombination ausgetragen, seit 2010 auch bei den Olympischen Spielen.

Quelle: www.Wikipedia.org

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