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Das etwas andere Training von Ramon Zenhäusern

Das etwas andere Training von Ramon Zenhäusern (Foto: © Ramon Zenhäusern / Facebook)

Das etwas andere Training von Ramon Zenhäusern (Foto: © Ramon Zenhäusern / Facebook)

Brunnen – Der eidgenössische Skirennläufer Ramon Zenhäusern mag das Extreme. Am frühen Morgen zieht er auf den heimischen Gletschern seine Schwünge mit den Skiern und am Nachmittag hat der Zwei-Meter-Mann, sein Talent im Surfen entdeckt.

Nach dem Slalomtraining trainierte Zenhäusern gemeinsam mit der Speed-Surferin Heidi Ulrich auf dem Urnersee. Obwohl der baumlange Torlaufspezialist mehrere Einheiten auf dem Brett verbrachte, schaut das Ganze noch etwas wackelig aus. Zenhäusern gibt nicht auf. Mehr noch: Er vergleicht das mit der Fahrt eines Hobbyskirennläufers auf Rennlatten.

Der 27-Jährige beißt die Zähne zusammen. Heidi Ulrich hat Gnade mit ihrem bekannten Surfschüler und holt ein anderes Brett heraus. Und siehe da: nach gut 60 Minuten Speed-Surfen erreicht der Swiss-Ski-Athlet das andere Ufer. Zudem erreichte er ein Durchschnittstempo von gut 50 km/h.

Heidi Ulrich nickt. Ihr Weltrekord liegt bei etwa 70 km/h. Doch auch sie arbeitet an sich und will die Bestmarke nach oben schrauben. In wenigen Tagen will sie über einen sieben Meter breiten namibischen Kanal 80 km/h und mehr erreichen. Die Dame aus dem Kanton Schwyz gibt viel Geld für ihr Hobby aus. Und das ist eben nun mal das schnelle Surfen auf hohem Niveau.

Wie kamen Ulrich und Zenhäusern zusammen? Ganz einfach: Der Skirennläufer übernahm eine Patenschaft für die Surferin; des Weiteren ruft er über die sozialen Medien zu Geldspenden für die Frau auf. Der Skirennläufer, der sich zu Beginn des etwas anderen Trainings wie eine Boje vorkam, ist von Heidi Ulrich überzeugt. Und vielleicht gibt es noch ein paar Trainingstage auf dem Brett, bevor der Schweizer am 24. November in Levi in die kommende Ski Weltcup Saison startet.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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