26 September 2018

Das FIS-Herbstmeeting in Zürich steht an

Das FIS-Herbstmeeting in Zürich steht an
Das FIS-Herbstmeeting in Zürich steht an

Zürich – Trotz teilweise milder Temperaturen in Mitteleuropa ist die Kontinental-Cup-Saison auf der südlichen Halbkugel bereits beendet. Die zur Tradition gewordenen Herbsttreffen stehen nun an. Seit dem gestrigen Montag, bis zum 29. September, treffen sich die technischen Komitees der FIS im Zürcher Hilton Hotels, um an den letzten Details für die bevorstehende Saison 2018/19 zu feilen und an diesen zu arbeiten.

Auf Weltcupebene ist die wichtigste Regeländerung ohne Zweifel die Harmonisierung der einzelnen, parallelen Veranstaltungsregeln. In der jüngeren Geschichte hatten die seit 2015 in Alta Badia/Hochabtei stattfindenden Parallel-Riesenslaloms und der im letzten Jahr erstmals in Courchevel getesteten Parallel-Slalom ein anderes Qualifikationssystem und leicht unterschiedliche Regeln vorzuweisen.

Um das Verständnis für die Allgemeinheit zu erleichtern und diese Disziplin besser zu fördern, wurde das Regelwerk überprüft. Der Harmonierungsvorschlag wird dem Gremium auf der Sitzung am kommenden Freitag unterbreitet.

Ein weiteres Thema ist die Debatte rund um die Reduzierung des Startfeldes. Die hohe Teilnehmeranzahl ist vor allem bei den Herren ein Problem, denn bei Weltcup-Torläufen stehen durchschnittlich 75 Athleten am Start, und das ist, um ein interessantes und kompaktes TV-Produkt anzubieten, nicht so gut. Man will so auch eine qualitativ hochwertige und angemessene Streckenführung für den zweiten Durchgang gewährleisten. Auch wenn keine magische Lösung gefunden wurde, wird die Diskussion in Zürich eine Fortsetzung finden, um zukünftig eine einvernehmliche Regelung in Sachen Startfelder zu definieren.

Darüber hinaus werden die FIS-Rennleiter ihre Ergebnisse der zahlreichen Sommerbesichtigungen zusammenfassen und die zukünftigen Ski-Kalender diskutieren. Die bevorstehende Ski-Weltmeisterschaft im schwedischen Åre und das Weltcupfinale im andorranischen Soldeu werden die Gelegenheit nutzen, um ihre neuesten Verbesserungen zu präsentieren und die Vorfreude auf diese Großereignisse zu steigern. Auf alle Fälle werden die Beratungen und Diskussionen interessant werden. Gleiches erhoffen wir uns vom nacholympischen Ski-Winter 2018/19.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fis-ski.com

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