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Das slowenische Skiteam freut sich auf die neue Saison

© Klemen Zibelnik - Das Slowenische Team zu Gast bei Hervis

© Klemen Zibelnik - Das Slowenische Team zu Gast bei Hervis

Das slowenische Skiteam hat in den Räumlichkeiten des Hervis City Park Ljubljana eine Pressekonferenz gegeben und das Programm für die bevorstehende WM-Saison erläutert. Die Damen werden auf der südlichen Halbkugel noch ein Schneetrainings absolvieren. Die slowenischen Männer sind indes aus Argentinien zurückgekehrt. Bei dieser Gelegenheit nutzte Hervis, der langjährige Sponsor der slowenischen Skinationalmannschaft, den Athleten Laufschuhe zu schenken, die ihnen helfen sollen, gute Ergebnisse zu erreichen. Während die Außentemperaturen 30 Grad °C betrugen, sind die Skistars natürlich kühlere Temperaturen gewohnt und servierten danach den zahlreichen Kunden im Sportgeschäft erfrischendes und kühles Eis.

So sprach Barbara Kürner Čad, die Direktorin des slowenischen Skiverbandes, dass nach einer kurzen Pause alle Athleten an ihrer Kondition und an ihrem Schneegefühl arbeiten. Ein Teil des Teams ist bereits aus Übersee zurück, während der andere Teil nun startet. Alle hoffen auf eine erfolgreiche Saison und eine gute Vorbereitung, damit die bestmöglichsten Ergebnisse eingefahren werden können.

Vlado Makuc, der sportliche Leiter, erzählte, dass die Jungs morgen die südliche Hemisphäre verlassen werden. Drei harte Trainingswochen standen auf dem Programm. Das Training in Neuseeland und Australien ist – unabhängig von der finanziellen Situation – von jedem europäischen Team quasi obligatorisch. Wer dieses auslässt, ist in der Anfangsphase nicht wettbewerbsfähig. Alle Athleten haben erfolgreich an sich gearbeitet und er ist sicher, dass die körperliche Vorbereitung und das Training weiterhin intensiviert werden müssen, um erfolgreich zu sein.

Andrej Možina, der Coach der schnellen Damen, wird die Harmonie im Team zwischen den etwas erfahrenen Athletinnen und den jungen Wilden suchen und finden. Am nächsten Donnerstag werden er und seine Mädchen Slowenien verlassen, um in Übersee neue Trainingsmethoden auf dem Gelände und dem Schnee zu ermöglichen. Alle Disziplinen werden eingeübt und so werden die slowenischen Speed-Girls in allen Bereichen unterstützt, sich dann im Winter zu beweisen.

Tadel Platovšek betreut die männliche Speedgruppe im slowenischen Team. In den letzten zehn Tagen wurden deutliche Verbesserungen sichtbar und ein gutes Training war möglich. Die Jungs haben stark an ihrer Kondition gearbeitet und sind für die bevorstehende Saison mehr als nur motiviert.

Marko Jurjec ist der Cheftrainer der männlichen Technikergruppe. Er wird mit beiden Teams sprechen und den Trainerstock erhöhen. Viele junge Athletinnen und Athleten sind zum Team gestoßen. In 22 Tagen Training in Argentinien wurde 19 Tage getestet und das ganze Programm abgespult. Das gehört mehr oder weniger auch zum Ausbildungsziel, dass beide, sowohl Jungs als auch Mädchen Skier ausprobieren und alle Freude an der Arbeit haben.

Und was denken die Sportlerinnen und Sportler über die Vorbereitungen?

Ilka Štuhec (21): Die körperliche Vorbereitung ist voll im Gange. Bis zum Abflug in den Süden werden wir noch etwas Skifahren und wir werden den Kontakt mit dem Schnee zu den bestmöglichsten Bedingungen vorfinden.

Tina Robnik (21): Ich erwarte mir die besten Bedingungen. So habe ich die Gelegenheit, viele Kilometer zu testen und Fortschritte der Technologien zu erkennen.

Vanja Brodnik (23): In den Tagen vor der Abreise wird es schwer sein, auf uns auf den letzten Teil der physischen Vorbereitung vorzubereiten. Hoffentlich finden wir in Übersee gute Bedingungen vor.

Boštjan Kline (22): Auch ich erwarte mir einige neue Erkenntnisse. Da einige ältere Jungs im Team sind, werden sie mir gewiss nach meiner Reha helfen und mich aufbauen.

Rok Perko (27): Wie jedes Jahr sind wir bereit, neue Erfahrungswerte im Skitrainingslager zu sammeln. Wir freuen uns und genossen bereits zehn Trainingstage auf den Gletschern  oberhalb Zermatt. Derzeit ist die Schneegrundlage etwas weich, aber ich hoffe, dass es bis zu unserer Ankunft besser wird.

Andrej Jerman (33): Ich habe meine Verletzung auskuriert. Nach umfangreichen Übungen leidet zwar mein Knie noch ein wenig, aber es wird von Tag zu Tag besser. Ich bin sehr optimistisch und freue mich auf das Ganze.

Andrej Šporn (31): Ich weiß nicht, wie viele Skier ich mitnehmen soll. In der Vorbereitung teste ich zwischen 40 und 45 Paar Skier. Dann wähle ich das schnellste Modell. Die Weichen für meine Paradedisziplinen Super-G und Abfahrt werde ich im Training stellen.

Maruša Ferk (23): Diese Phase der Vorbereitung ist extrem wichtig. Schon in der Schweiz haben wir trainiert. Hoffentlich erleben wir wie im letzten Jahr drei Wochen lang gute Bedingungen. Wichtig ist es auch für den Frieden innerhalb der Mannschaft, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und in allen Disziplinen gleichermaßen zum Zug kommen.

Ana Drev (27): In Ushuaia war ich froh, dass ich wieder zu Trainings mitreisen durfte. Ich bin wieder gesund und im Vergleich zum letzten Jahr ist die Vorbereitung in diesem Jahr härter, aber auch auf einem höheren Niveau. Skitechnisch haben sich einige Änderungen ergeben.

Mitja Valenčič (34): Über die Vorbereitungen in Argentinien kann ich nur Gutes berichten. Ich bin erfreut, dass wir mehr als eigentlich vorgenommen haben, erreicht haben. Die Informationen über das Material stimmen einen positiv; überdies haben wir eine tolle Grundlage für die Saison gelegt, worüber ich sehr glücklich bin.

Janez Jazbec (27): Alles, was ich mir vorgenommen habe, ist eingetroffen. Meistens habe ich Riesentorlauf-Skier getestet. Hier sind die Regeländerungen greifend, das Training war großartig.

Žan Kranjec (19): Zuerst war ich in Argentinien. Ich war mit der Situation sehr zufrieden und auf eigenen Wunsch trainierte ich mit zwei älteren Kollegen. Diese Erfahrungswerte waren eine große Hilfe und werden mich in meiner Entwicklung sicher stärken.

Anja Oman (20):  Ich erwarte mir die bestmöglichsten Bedingungen, so kann ich technische Fortschritte machen und an mir arbeiten.
Ula Hafner (19): Ich war bei den Trainingseinheiten in Argentinien dabei und war froh, gut trainiert zu haben.

Katja Horvat (19): Wie andere Mädchen auch, habe ich meine persönlichen Erwartungen erfüllt. Die Bedingungen waren gut und ich hoffe, dass alles, so wie es im letzten Jahr, sein wird.

Den Originalbericht finden Sie unter: http://www.sloski.si/index.php?t=News&lang=sl&id=7018

Übersetzung und Zusammenfassung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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