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Daten & Fakten vor dem Riesenslalom der Damen in Kranjska Gora

Daten & Fakten vor dem Riesenslalom der Damen in Kranjska Gora

Daten & Fakten vor dem Riesenslalom der Damen in Kranjska Gora

Mikaela Shiffrin hat in ihrer Karriere fünf Riesenslaloms gewonnen. In der US-Bestenliste führt Tamara McKinney mit neun Siegen.

Shiffrin stand bei 38 Weltcuprennen auf der obersten Stufe des Podests. Somit ist die 22-Jährige die sechsterfolgreichste Ski-Dame aller Zeiten. Als nächstes hat sie die fünftplatzierte Anja Pärson im Visier. Die Schwedin triumphierte bei 42 Rennen.

In der über 50-jährigen Skiweltcuphistorie waren vor ihrem 23. Geburtstag nur Annemarie Moser-Pröll mit 41 und Ingemar Stenmark mit 40 Siegen erfolgreicher.

Shiffrin gewann in 23 verschiedenen Orten ihre 38 Rennen. Vreni Schneider und Moser-Pröll konnten an zusätzlichen Ski-Destinationen siegen.

In den 16 bisherigen Saisonrennen stieg Shiffrin elfmal aufs Podest. Weit abgeschlagen sind Viktoria Rebensburg, Tina Weirather und Wendy Holdener mit je vier Platzierungen unter den besten Drei.

Shiffrin konnte die ersten drei Rennen 2018 gewinnen. Erfolgreicher startete nur Schneider mit vier Siegen in ein Jahr, das war 1989 der Fall.

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Federica Brignone gewann den letzten Riesenslalom in Lienz. Für die Italienerin war dies der vierte Erfolg in dieser Disziplin; so triumphierte sie 2015 in Sölden und im letzten Winter auf dem Kronplatz und in Aspen.

Brignone ist die einzige azurblaue Vertreterin, der im Riesentorlauf in den letzten zehn Jahren ein Triumph gelang. Deborah Compagnoni konnte 13-, Denise Karbon sechsmal ein Rennen gewinnen.

Außerdem war Brignone in sechs Rennen, wenn man alle Disziplinen hernimmt, erfolgreich. Nur Compagnoni (16), Isolde Kostner (15) und Karen Putzer (8) waren besser.

 

Brignones Teamkollegin Manuela Mölgg hat in dieser Saison dreimal den dritten Platz belegt. Insgesamt stieg die Ladinerin zwölfmal aufs Podest. Gewinnen konnte sie noch nie.

Mölgg ist die erfolgreichste Nichtsiegerin, gemessen an den Positionen zwei und drei. Insgesamt fuhr sie 14-Mal unter die besten Drei. Mit 34 Jahren könnte sie die älteste Siegerin eines Weltcuprennens werden.

Noch hat Lizz Görgl nach ihrem Triumph beim Super-G von Val d’Isère 2014 die Nase vorn. Anita Wachter war mit 32 Jahren die älteste Skirennläuferin, die einen Riesenslalom für sich entscheiden konnte. Das war 1999 in Lienz der Fall.

 

Tessa Worley hat elf Riesentorläufe gewonnen. Sie hat den zehnten Platz in der ewigen Bestenliste erreicht. Vor ihr liegt Hanni Wenzel mit zwölf Erfolgen. Auch Anna Veith hat elf Rennen für sich entschieden.

Zwei von elf Siegen eroberte Worley auf slowenischem Boden. So triumphierte sie 2012 in Kranjska Gora und 2017 in Marburg-Maribor. In den Vereinigten Staaten von Amerika gelangen ihr drei Hunderter.

Mit einem möglichen dritten Erfolg in Slowenien könnte Worley mit einem Schlag die Zweifachsiegerinnen Martina Ertl-Renz, Sonja Nef, Tina Maze und Anja Pärson hinter sich lassen.

In der französischen Bestenliste liegen nur Carole Merle (22) und Perrine Pelen (15) mit mehr Siegen vor Worley. Die Französin kletterte in neun der letzten zwölf Riesenslaloms auf das Podest. Dazu gesellten sich ein fünfter Platz (Aspen 2017), ein sechster (Killington 2017) und ein vierter Rang (Lienz 2017).

 

Viktoria Rebensburg konnte in diesem Winter zwei Riesenslaloms gewinnen. Einmal wurde sie Zweite und ein anderes Mal belegte sie nur den 14. Platz.

Sie konnte in den Saisonen 2010/11, 2011/12 und 2015/16 mindestens drei Riesentorläufe für sich entscheiden. In der ewigen Bestenliste liegt sie auf Position sechs; auch Compagnoni und Nef haben 13 Erfolge gefeiert. Als nächstes nimmt Rebensburg den Rekord von Wachter, Tina Maze und Lise-Marie Morerod in Angriff. Das Trio steht bei 14 Triumphen.

Als erfolgreichste Deutsche in einer Disziplin ist Katja Seizinger zu nennen. Sie gewann 16 Abfahrten und 16 Super-G’s.

Wenn man die Podiumsplatzierungen im Riesenslalom betrachtet, hat Rebensburg 28 Mal die ersten Drei erreicht. Sie hat den sechsten Platz inne und ist gleich erfolgreich wie Maze, Pärson und Monika Kaserer. Wenzel liegt mit 30 Podesträngen vor Rebensburg.

 

Stephanie Brunner hofft auf einen Sprung aufs Treppchen. In ihrer ersten Saison wurde sie bisher zweimal Vierte und einmal Fünfte. Der letzte österreichische Sieg ging aufs Konto von Eva-Maria Brem. Sie siegte 2016 im slowakischen Jasná.

 

Bericht für Skiweltcup.TV:  Andreas Raffeiner

Quelle:  www.FIS-SKI.com

 

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