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Dave Ryding träumt von Goldener Gams, Kitz-Sieg und Gondel

Dave Ryding träumt von Goldener Gams, Kitz-Sieg und Gondel

Dave Ryding träumt von Goldener Gams, Kitz-Sieg und Gondel

Kitzbühel – Nicht Henrik Kristoffersen, nicht Marcel Hirscher und auch nicht Felix Neureuther führt nach dem ersten Slalomdurchgang in Kitzbühel, sondern der britische Skirennläufer Dave Ryding. In einer Zeit von 53,42 Sekunden zeigt er, dass er auf keinen Fall „reif für die Insel“ ist. Sein kurzes Statement sagt alles: „Unglaublich ist das richtige Wort. Ich dachte, ich hatte einen soliden Lauf – dass ich vorne war, ist eine Überraschung.“ Die offizielle FIS-Startliste und den FIS-Liveticker für den Finallauf finden sie im Menü oben.

Auf Rang zwei liegt der Italiener Stefano Gross (+0,29). Der Deutsche Felix Neureuther (+0,74) befindet sich auf Position drei. Alexander Khoroshilov aus Russland hat als Vierter nur zwei Hundertstelsekunden Rückstand auf Neureuther und auf diese Weise alle Chancen der Welt auf einen Podestplatz. Ausgezeichnet präsentiert sich der Norweger Leif Kristian Haugen, der mit einer Startnummer jenseits der 30 an den Start gegangen ist und mit 81 Hundertstelsekunden Rückstand auf Ryding auf Position fünf lauert.

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Kitzbühel

Marco Schwarz (+0,84) positioniert sich als bester ÖSV-Starter auf Rang sechs. Der Kärntner erzählt im ORF-Interview: „Die Platzierung ist okay, super Ausgangslage für den zweiten. Von der Piste her ist es brutal unterschiedlich. Mal ist es eisig, dann griffig – teilweise bricht es auch raus.“

Den siebten Platz teilen sich gegenwärtig der Schweizer Daniel Yule und der Franzose Julien Lizeroux (+je 0,92). Der Österreicher Marcel Hirscher hat als Neunter einen Rückstand von 1,02 Sekunden auf Sensationsmann Ryding. Der fünffache Gesamtweltcupsieger analysiert seinen ersten Lauf wie folgt: „Keine Ahnung – eigentlich habe ich mich gut gefühlt. Ich habe zufrieden abgeschwungen. Die Zeit war aber nicht so rar – jetzt sollen sie mich von der Platzierung her noch ein bisschen zurückfahren, dann habe ich im zweiten Durchgang einen Pistenvorteil.

Die besten Zehn des Klassements werden vom eidgenössischen Zwei-Meter-Mann Ramon Zenhäusern (+1,53) komplettiert. Auf Position zwölf lauert der Niederösterreicher Marc Digruber (+1,73), der unbedingt ein gutes Resultat einfahren will. Denn er möchte bei der WM in St. Moritz mit von der Partie sein. Digrubers Teamkollege Christian Hirschbühl (+1,92), in Wengen hervorragender Vierter, schwingt als 14. ab.

Und mit Michael Matt (+2,17) finden wir auf Platz 19 den nächsten Österreicher. Marc Gini (+2,34) aus der Schweiz befindet sich nicht mehr unter den besten 20 der Rangliste. Viele bekannte Gesichter haben im ersten Durchgang nicht das Ziel gesehen. Dazu zählen der Schweizer Luca Aerni, die Südtiroler Manfred Mölgg und Patrick Thaler, die Schweden Mattias Hargin und André Myhrer, Lokalmatador Manuel Feller und last but not least Titelverteidiger Henrik Kristoffersen aus Norwegen. Für letzteren ist der heutige Ausfall der erste seit 46 Rennen. Überhaupt kam er bei 81 Rennen nur viermal nicht ins Ziel.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Offizieller FIS Zwischenstand: Slalom der Herren in Kitzbühel

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