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Der Brite Dave Ryding und zwei schottische Girls wollen den Weltcup aufmischen

Der Brite Dave Ryding und zwei schottische Girls wollen den Weltcup aufmischen (Foto: Dave Ryding / Facebook)

Der Brite Dave Ryding und zwei schottische Girls wollen den Weltcup aufmischen (Foto: Dave Ryding / Facebook)

London – Klein, aber fein, so kann man das britische Weltcupteam 2019/20 beschreiben. Nur drei Leute vertreten den Inselstaat. Der 32-jährige Dave Ryding konnte in der Vergangenheit schon zweimal aufs Podest fahren. Das letzte Mal war das beim Parallelslalom in der norwegischen Hauptstadt Oslo am Neujahrstag 2019 der Fall. Er wurde hinter dem Kärntner Marco Schwarz und dem Schweizer Zwei-Meter-Mann Ramon Zenhäusern Zweiter.

Bei den Damen gehen Charlie Guest und Alex Tilley an den Start. Die Schottin Guest blickt auf einen guten Winter zurück und war die erste Britin, die ein Europacuprennen für sich entscheiden konnte. Beim letzten Riesenslalom der Saison 2018/19 – er fand im Trentino statt – hatte sie vor der azurblauen Vertreterin Lara Della Mea die Nase vorn. Der dritte Rang ging an Emelie Wikström vom schwedischen Drei-Kronen-Team.

Ebenfalls aus Schottland kommt. Alexandra „Alex“ Tilley. Sie hat in ihrer Karriere ein paar Platzierungen unter den besten 30 im Weltcup vorzuweisen. Auf kontinentaler Ebene fuhr die 1993 geborene Athletin zweimal unter die besten Zehn. Im Nor-Am Cup konnte sie vier Siege feiern.

Alle drei, also Ryding, Guest und Tilley, wollen wieder erfolgreich sein. Dass in der kommenden Saison weder Olympische Winterspiele noch Ski-Weltmeisterschaften auf dem Programm stehen, stört sie nicht. Sie möchten zeigen, dass sie keine Ski-Exoten sind und wollen auf ihre Weise das Feld aufmischen.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang erreichte das Trio gemeinsam mit Laurie Taylor das Viertelfinale des Teambewerbs. Alpindirektor Paul Trayner ist stolz auf seine Athletinnen und seinen Athleten. Die Standards, die von Ryding und Co. erwartet werden, werden von Jahr zu Jahr höher. Die Leistungen sind großartig und brauchen den internationalen Vergleich nicht zu scheuen.

In den Nachwuchskadern wird hervorragend gearbeitet. Das beweisen beispielsweise die hervorragenden Ergebnisse der Athletinnen und Athleten im FIS-Kader, die zeigen, was alles möglich ist. So hoffen alle, dass mit noch mehr Konsequenz gearbeitet wird. Die Trainer und Unterstützer der Athletinnen und Athleten sind bestrebt, die bestmöglichsten Resultate zu erzielen.

Bericht für skiweltcup.tv. Andreas Raffeiner

Quellen: www.fis-ski.com, eigene Recherchen

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