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Der Erfolgslauf der DSV Slalom Damen stockt – Maria Höfl-Riesch und dann lange nichts?

© Kraft Foods  /  Maria Höfl-Riesch

© Kraft Foods / Maria Höfl-Riesch

Zagreb – Maria Höfl-Riesch ist übrig geblieben. Übrig geblieben vom einst stärksten Slalomteam der Welt. Sicher sind die jungen Wilden und die noch Jüngeren für eine Top-Platzierung gut, doch zur Zeit ist nur der 28-jährigen Skirennläuferin aus Garmisch-Partenkirchen ein Podestplatz zuzutrauen. Begeben wir uns auf Spurensuche, wer im DSV-Team nach Höfl-Riesch noch am ehesten überzeugen könnte oder kann.

Blicken wir in die Geschichte. Vor nicht allzu langer Zeit versuchten junge deutsche Athletinnen im Slalom nach vorne zu preschen. Eine Wachablöse schien eine Frage der Zeit. So verblüffte Katharina Dürr im Jahr 2008, Tina Geiger 2009 und auch die gegenwärtig verletzungsbedingt fehlende Susanne Riesch überzeugte 2006/07 mit einem ausgezeichneten fünften Platz bei ihrem erst zweiten Weltcupeinsatz. 2010 wurde das Trio noch als Herz eines starken Teams gesehen, ehe es still wurde. Katharina Dürr, 2007 noch Junioren-Vizeweltmeisterin im Slalom, blieb im Kampf um ein Olympiaticket 2010 auf der Strecke, obwohl sie drei Mal unter die besten Zehn fuhr. Seitdem kämpft die ältere Schwester von Lena Dürr und Tochter des einstigen Weltcupfahrers Peter Dürr um ihre Form.

Die Zeiten sind andere geworden. Die Limits auch. Der DSV sieht vor, jene Athletinnen nach Schladming zu entsenden, die einmal unter die besten Acht oder zweimal unter die besten 15 gefahren sind. Bis heute erfüllen Maria Höfl-Riesch, Tina Geiger und Lena Dürr die Norm. Ein vierter Startplatz könnte unbesetzt bleiben.

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Vor allem Lena Dürr wurde immer wieder von Erkrankungen ein gebremst. In der Saison 2011/12 erreichte Dürr mehrere Top-10-Ergebnisse im Weltcup, wobei ihr am 4. März mit dem sechsten Platz im Slalom von Ofterschwang ihr bisher bestes Weltcupresultat gelang. Ebenfalls Sechste wurde sie am 25. November 2012 im Slalom von Aspen und am 7. Dezember 2012 in der Super-Kombination von St. Moritz. Sie ist eine der größten Hoffnungen im DSV Team.

Fanny Chmelar, Babsi Wirth und Veronika Staber sind noch zu inkonstant. Das Verletzungspech könnte auch eine Erklärung sein. Die unglücklich in Chile zu Sturz gekommene Susi Riesch kämpft sich mühsam zurück, setzt sich aber keine Ziele mehr. Kathi Hölzl ist auch ein trauriges Kapitel deutscher Skisportgeschichte. Veronika Staber und Marianne Mair, junge Talente eben, hatten auch schon einen Kreuzbandriss zu verbuchen. Katharina Dürr und Fanny Chmelar träumen derzeit von den Ergebnissen, die sie vor einigen Jahren zu konstanten Top-15-Läuferinnen werden ließen.  Letztere ist mit 27 Jahren auf Platz 30 der Weltrangliste zu finden. Das reicht leider nicht, um dem Anspruchsniveau des Deutschen Skiverbands gerecht zu werden.

Susanne Weinbuchner, bei ihrem ersten Rennen im Weltcup mit hoher Startnummer beim Auftakt-Riesentorlauf in Sölden auf Platz zwölf gerast, ist eigentlich besser im Slalom unterwegs. Die 21-Jährige wartet noch auf ihr Weltcupdebüt im Torlauf. Da man mit hohen Nummern in Zagreb kaum Chancen hat, bleibt einer der acht deutschen Startplätze beim heutigen Slalom auf dem Bärenberg frei.

Tina Geiger mit 22 Jahren ist talentiert, fährt ansatzweise sehr gute Rennen, aber ist, so die Verantwortlichen des DSV, ein Sorgenkind.

Talent alleine reicht nicht aus, so Techniktrainer Schwaiger, um sich in der Weltspitze zu halten. Die Skirennläuferin aus Oberstdorf muss beißen, risikoreicher fahren, um konstant zu werden und einstellige Weltcupergebnisse einfahren. Derzeit ist sie hinter Maria Höfl-Riesch die Nummer zwei im schwarz-rot-goldenen Skilager.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner  

 

 

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