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Der ÖSV und das schwierige Jahr eins nach Marcel Hirscher

Der ÖSV und das schwierige Jahr eins nach Marcel Hirscher

Der ÖSV und das schwierige Jahr eins nach Marcel Hirscher

Der Stachel des verlorenen Nationencup sitzt noch tief bei ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, auch wenn er aus der Tiroler-Quarantäne verlauten lässt: „Das ist abgehakt. Wir haben jetzt eine riesige Chance, uns neu aufzustellen.“

Im Jahr eins nach Marcel Hirscher war man sich bewusst, dass man im Technikbereich nicht auf Siegesserien wie in den letzten Jahren hoffen darf. Dass man jedoch die Saison erstmals seit 25 Jahren ohne jegliches Kristall abschloss, wurmt den ÖSV Präsidenten.

Acht Siegen in einer Ski Weltcup Saison, zwei bei den Damen und sechs bei den Herren, ist für die erfolgsverwöhnte ÖSV-Führung einfach zu wenig. Matthias Mayer, der vier Mal auf dem obersten Podestplatz stand, wurde den Erwartungen aber mehr als nur gerecht.

Während man sich in der Schweiz nach über 30 Jahren wieder einmal über den Gewinn der Nationenwertung freut, ist man in Österreich bereits dabei sich für die kommende Saison aufzustellen. Da man wegen der Coronakrise noch keine langfristigen Pläne schmieden kann, muss man flexible auf verschiedene Situationen vorbereitet sein.

Dabei baut Peter Schröcksnadel auf das Fachwissen von Toni Giger. Gemeinsam mit dem ÖSV-Sportdirektor soll die gesamte Saison analysiert werden. Auf dem Prüfstand stehen nicht nur die Leistungen der einzelnen Athleten und Athletinnen, sonder auch die Einteilungen der Gruppentrainer.

Auch wenn man beim ÖSV alles daransetzt, bald wieder die Nummer 1 im Skisport zu sein, hat man zurzeit nur einen Wunsch. Man hofft dass man die Corona-Krise überwindet, um bald wieder auf die Skipisten zurückzukehren. Ob dies in den nächsten Monaten möglich ist, kann zum heutigen Zeitpunkt noch niemand beantworten.

Quelle: www.Krone.at & eigene Recherche

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