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Der Skiweltcup trauert um Sophie Lefranc-Duvillard

Der Skiweltcup trauert um Sophie Lefranc-Duvillard (Autogrammkarte)

Der Skiweltcup trauert um Sophie Lefranc-Duvillard (Autogrammkarte)

Megève – Sophie Lefranc-Duvillard hat es leider nicht geschafft. Die 46-jährige Französin, die zwischen 1992 und 1998 57 Weltcuprennen bestritt, hat gestern den Kampf gegen eine schwere Krankheit verloren. Sie hinterlässt ihren Gatten Adrien Duvillard und drei minderjährige Kinder.

In ihrer sechsjährigen Karriere im Weltcup fuhr sie zweimal unter die besten Drei. 1993 freute sie sich mit Platz zwei in Sölden über einen gelungenen Saisonauftakt. 1998 belegte sie in Cortina d’Ampezzo Position drei. Außerdem erreichte sie in der Europacup-Saison 1992/93 den dritten Gesamtrang. Im Super-G-Disziplinenwertung wurde sie Erste, im Riesentorlauf Vierte.

Überdies war sie bei den Heim-Olympischen Spielen von Albertville 1992, aber auch sechs Jahre später in Nagano für die Equipe Tricolore im Einsatz. Bei den Bewerben in Nagano wurde sie Fünfte im Riesenslalom. In der Summe fehlten ihr 0,66 Sekunden auf den Bronzeplatz, den die DSV-Athletin Katja Seizinger innehatte.

Bei den Weltmeisterschaften 1993 in Morioka und 1997 in Sestriere vertrat sie ebenfalls die Grand Nation. Abgerundet wurde ihre, ab und zu etwas inkonstant verlaufene Karriere, mit dem Gewinn von drei nationalen Meistertiteln. Auch hier zeigte sie ihre fahrerische Klasse in ihren Paradedisziplinen Super-G und Riesenslalom.

Wir von skiweltcup.tv möchten die Angehörigen von Sophie Lefranc-Duvillard still grüßen und ihnen unser tief empfundenes Beileid aussprechen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.skionline.ch, www.neveitalia.iat, www.ledauphine.com, eigene Recherchen

 

 

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