29 Mai 2020

Der Streit zwischen Swiss-Ski und Wengen hat ein Ende gefunden

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann kann auch zufrieden sein.
Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann kann auch zufrieden sein.

Wengen/Muri – Die Verantwortlichen des Wengener Ski Weltcup Organisationskomitees und von Swiss-Ski können aufatmen. Die Austragung der Rennen auf dem Lauberhorn wurde für die nächsten Jahre gesichert. Man hat eine Lösung gefunden, nach der alle Beteiligten leben können. Die Auseinandersetzung, welche medial ausgeschlachtet wurde, hat ein versöhnliches Ende gefunden. Auch Sportministerin Viola Amherd ist glücklich, dass alles ein gutes Ende gefunden hat. Sie sieht im Ganzen einen guten Entscheid für den Sport.

Die Wengener kommen folglich den Forderungen von Swiss-Ski nach und ziehen die Klage beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne zurück. Letztere wurde vor zwei Jahren eingereicht, weil man sich mit der Verteilung der TV-Gelder keinesfalls zufriedengeben wollte. Auf diese Weise forderte man seit vier Jahren pro Austragung eine Rückzahlung von je einer Million Euro sFr.

Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann kann auch zufrieden sein. Er wollte immer die Klassiker im Berner Oberland behalten. Zudem ließ er erkennen, dass der Kanton Bern Wengen finanziell helfen wird. Auch Christoph Ammann kam zu Wort. Der Regierungspräsident des Kantons Bern sprach von einem guten Tag. So wird der Deal, der von Lehmann angesprochen wurde, mitgetragen.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: srf.ch

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