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Der Weltcup sehnt sich die Rückkehr von Aksel Lund Svindal herbei

Der Weltcup sehnt sich die Rückkehr von Aksel Lund Svindal herbei

Der Weltcup sehnt sich die Rückkehr von Aksel Lund Svindal herbei

Folgefonna – Der Gletscher von Folgefonna, rund 300 km westlich von Oslo gelegen, dient seit 14 Tagen als Schauplatz der sommerlichen Trainingseinheiten des norwegischen Skiteams. Mit von der Partie ist auch Aksel Lund Svindal, der fieberhaft an seinem Comeback arbeitet. In den letzten Jahren hatte der Wikinger mehr Leid als Freud erlebt und die vielen Verletzungen haben in ihm wieder einmal  die Kämpfernatur geweckt.

Vor einer Woche berichtete der Wikinger auf Facebook, dass er nach sieben Monaten wieder auf den Skiern stand. Davor standen unzählige Reha-Stunden an, und er freut sich, wieder Ski fahren zu können. „Die Erfahrung zeigt, dass man geduldig sein muss. und das ist leichter gesagt als getan. Es ist schwer, wenn die Bedingungen nicht gut sind; es ist im Umkehrschluss fantastisch, wenn das Wetter schön ist.“

Aksel Lund Svindals Einheiten sind recht gut verlaufen. Er bleibt im Team, auch wenn er noch nicht hundertprozentig fit ist. Sein Ziel ist es, bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea zu zeigen, was in ihm steckt. Das heißt aber nicht, dass der 1982 geborene Athlet nach dem Ende der neuen Saison die Skier an den Nagel hängen wird. Die Ski-WM 2019 in Åre ist für den Norweger ein weiteres großes Ziel. Auch, wenn er nicht so weit nach vorne blickt, hofft er, dass er in der bevorstehenden Saison wieder an seine Erfolge anknüpfen kann, und das soll auch für die nächsten Winter gelten.

Trainer Christian Mitter unterstreicht die Wichtigkeit Svindals für das Team. Jeder kann von ihm profitieren und von ihm etwas mitnehmen. Zudem gehört der Wille, etwas nach einer schweren Verletzung zu erreichen, auch dazu.

Henrik Kristoffersen hingegen arbeitet bis Ende Herbst allein und muss sich selbst alles bezahlen. Die Mannschaftskollegen hoffen, dass die Spannungen zwischen dem Edeltechniker und dem Verband aufhören und sich nach dem Waffenstillstand im kommenden Winter die Wogen glätten.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.fantaski.it

 

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