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Didier Cuche gewinnt Kitzbühel zum fünften Mal

Didier Cuche gewinnt Kitzbühel zum fünften Mal

Didier Cuche gewinnt Kitzbühel zum fünften Mal

Zwei Tage nachdem er bewusst hier in Kitzbühel, wo er die allerschönsten Momente seiner tollen Karriere erlebt hat, seinen Rücktritt mit Ende der Saison verkündete, gewinnt Didier Cuche heute zum dritten Mal in Serie die Abfahrt. Auch als bereits die Startnummer 40 auf der Strecke ist, spricht er noch nicht vom sicheren Sieg:

„Es wäre wirklich wunderschön – meine Leisung habe ich gebracht und es gibt kein schöneres Wochenende. Ich wusste vor dem Start, dass es mein letztes Mal wird. Das letzte Wochenende in Wengen, da hab ich mir viel Druck gemacht – das ist hier nicht so, und das hat sicher mitgeholfen!“

Hinter Cuche landen die starken Österreicher, die vollen Angriff versprochen haben – allen voran Lokalmatador Romed Baumann, der auf Cuche nur 0,24 Sekunden verliert:

Romed Baumann „Es ist ein sensationelles Resultat – bis jetzt mein größter sportlicher Erfolg. Das ist mir noch mehr wert als mein Sieg in der Superkombi und ausgerechnet hier in Kitzbühel, das ist sensationell. Ich war die ganze Zeit auf ein Rennen eingestellt, weil ich gewusst habe, Kitzbühel hat die Leute, die können immer super präparieren und es hat super gepasst!“ angesprochen auf die Kombi: „das wird sicher schwierig werden – 2 Durchgänge auf einem der schwierigsten Slalomhänge, dann kommt noch die Startnummer dazu – es wird sicher schwierig, aber nichts ist unmöglich!“

Weitere sechst Hundertstel hinter Baumann ärgert sich Klaus Kröll auf dem dritten Platz „i bin so ein Trottel!“. Im flacheren Teil vor dem Hausberg war er mit einem Schi in den tieferen Schnee gekommen „Wir haben gehört, wir sollen in den Spuren fahren – aber das war nicht leicht, man hat fast nichts gesehen. Vom Gespür her war ich da oben dann sehr langsam – das waren sicher drei Zehntel!“.

Der junge ÖSV Läufer Joachim Puchner legte mit Startnummer 5 eine Bestzeit vor, die bis zur Topgruppe hielt und durfte bereits mit einer Sensation spekulieren – aber auch Rang vier ist hier in Kitzbühel für den Youngster etwas ganz Besonderes „ich denke, ich habe meine Nummer perfekt genutzt!“

Auf Grund der verkürzten Strecke sind die Abstände im Ziel natürlich dementsprechend knapp. Nur vier Hundertstel hinter Puchner landet der Franzose Clarey auf Rang fünf und weitere 5 Hundertstel dahinter der leicht angeschlagene Beat Feuz auf Platz 6.

Mit Startnummer 30 lässt der Slowene Andrej Sporn die Führenden im Ziel noch einmal zittern, nach tollen Abschnittszeiten erreicht er mit nur 0,47 Sekunden Rückstand Platz 7, vor dem sensationellen DSV Läufer Stephan Keppler – Startnummer 4. Dies zeigt aber außerdem, dass die Veranstalter wieder einmal das Unmögliche möglich gemacht haben, und das Rennen nicht nur gestartet werden konnte, sondern auch, dass die Piste vom Start bis zu höheren Nummern Topresultate zuließ.

Franz Klammer, selber vierfacher Kitzbühelsieger, kürte im Ziel Didier Cuche zum „Kaiser von Kitzbühel“ und die Skiwelt verneigt sich sowohl vor dem herausragenden Schweizer, wie auch vor den Veranstaltern in Kitzbühel und deren unermüdlichen Helfern: Hut ab!

Offizieller FIS Endstand – Abfahrt der Herren in Kitzbühel auf der Streif

Aus Kitzbühl frü Skiweltcup.TV: Claudia Egger

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