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Didier Cuche mit Bestzeit beim 2. Abfahrtstraining in Kitzbühel

© Claudia Egger / Didier Cuche raucht nach dem Trainingslauf in Kitzbühel nicht der Kopf - Der Schweizer ist nur heiß auf den Sieg am Samstag

© Claudia Egger / Didier Cuche raucht nach dem Trainingslauf in Kitzbühel nicht der Kopf - Der Schweizer ist nur heiß auf den Sieg am Samstag

Die Streif präsentierte sich beim 2. Abfahrtstraining um einiges schneller und gefährlicher als am Vortag. Bereits Vorläufer Michael Baumann musste diese böse Erfahrung machen. In der Steilhangausfahrt kam er zu Sturz und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Informationen über den Verletzungsgrad des Vorläufers gibt es vorerst nicht.

Seine Ambitionen auf einen weiteren Sieg bei der Hahnenkammabfahrt am Samstag unterstrich am Mittwoch der Schweizer Vorjahressieger Didier Cuche. Der Schweizer markierte in 1:58.10 Minuten die schnellste Zeit des Tages und verwies den Mitfavoriten und Vortagesschnellsten Klaus Kröll (+ 0.30) aus Österreich und den zeitgleichen Franzosen Johan Clarey (+ 0.30) auf den geteilten 2. Platz.

Bei der Fahrt von Cuche ging ein Raunen durch den Zielraum. Der Zielsprung ging unglaublich weit und hoch. Am Ende strahlte Cuche jedoch mit der Sonne um die Wette: „In Kitzbühel fühle ich mich immer gut!“

Als zweitbester ÖSV Fahrer reihte sich Hannes Reichelt (+ 0.72) hinter dem Italiener Dominik Paris (+ 0.50) und vor dem Franzosen Adrien Theaux (+ 0.78) auf dem 5. Rang ein.

Fazit Hannes Reichelt: „Da schlagts da de Ski um die Ohren des is brutal.“

Mit einer starken Fahrt wartete auch DSV Rennläufer Stephan Keppler (+ 1.09) auf. Der Wahl Münchner klassierte sich hinter dem Slowenen Andrej Sporn (+ 0.84) und dem Kanadischen Abfahrtsweltmeister Erik Guay (+ 0.96) auf dem 9. Platz.

Ivica Kostelic nach seinem Sturz in Kitzbühel

Ivica Kostelic nach seinem Sturz in Kitzbühel

Mit Romed Baumann (+ 1.17) der sich unmittelbar nach dem Norweger Kjetil Jansrud (+ 1.10) einreihte, verpasste ein dritter Österreicher, als Elfter knapp die Top 10.

Romed Baumann brachte es im Zielraum auf den Punkt: „Um hier zu gewinnen musst nicht nur ein wilder Hund sein sondern ein brutal Wilder.“

Seine Krallen zeigte die Streif neben Vorläufer Michael Baumann auch dem Gesamtweltcup Führenden Ivica Kostelic aus Kroatien und dem Kandier Travis Ganong.

Kostelic hatte gestern noch geklagt dass der Sprung Hausbergkante / Einfahrt Traverse zu weit ginge und gerade an dieser Stelle kam er heute zu Sturz. Schwester Janica Kostelic stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Sie brach in Tränen aus als ihr Bruder auf der Piste lag, konnte dann aber beobachten wie Ivica mit kaputten Skianzug aber selbstständig ins Ziel abschwingen konnte.

Bode Miller schien die 2. Trainingsfahrt, nach seinem gestrigen 4. Platz etwas ruhiger anzugehen und schien im Zielraum mit seinem 20. Platz durchaus zufrieden.

Bei Lauberhornsieger Beat Feuz kann man sich noch nicht sicher sein. Pokert der symphytische Schweizer oder hat er noch nicht die richtige Linie auf der Streif gefunden. Am Ende des 2. Abfahrtstrainings reihte er sich auf dem 26. Platz ein.

Aktueller Stand nach 50 Rennläufer

Offizieller Endstand des 2. Abfahrtstrainings in Kitzbühel – wird nachgereicht

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