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Didier Défago will es noch einmal wissen

© Kraft Foods / Didier Defago (SUI)

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Lenzerheide – Der Schweizer Didier Défago fährt noch eine weitere Saison im Weltcup. Der 36-Jährige, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver die Goldmedaille in der Abfahrt gewann, hat spätestens nach seinem Triumph beim Super-G in Kitzbühel in diesem Winter Blut geleckt und möchte weiterfahren.

Auf diese Weise will der Eidgenosse den Winter 2014/15 mit dem Höhepunkt (WM in Beaver Creek) zur Abschiedstournee machen. In Colorado fühle er sich sichtlich wohl, und da könnte er durchaus etwas bewirken. Défago hat seinen Entschluss nicht alleine gefasst. Mit seiner Familie hat er auch darüber geredet. Seine Frau war damit einverstanden. Die kleinen Kinder des Schweizers müssen sich noch ein wenig gedulden, bis sie wieder mehr Zeit mit dem Vater verbringen können.

Défago, der genau zehn Tage älter als Bode Miller ist, feierte am 7. März 1996 sein Debüt im Weltcup. Ferner freute er sich über fünf Siege (insgesamt 15 Podestplätze) bei Weltcuprennen und zwei zweite Plätze in der Gesamtwertung (2004/05, 2008/09). Dabei triumphierte er bei den klassischen Abfahrten in Wengen, Kitzbühel und Bormio. Auf der Streif und der Saslong siegte er im Super-G. Drei Schweizer Meistertitel, zwei EC-Podestplätze und fünf Erfolge bei FIS-Rennen komplettieren das gute Gesamtbild des Skirennläufers ab.

Eine kleine Kristallkugel konnte er nie gewinnen, aber zwei dritte Plätze sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G schauten in der Saison 2008/09 heraus. Der Eidgenosse, der die Vereinsfarben des SC Morgins sein Eigen nennt, staubte bei der Junioren-WM 1996 in Hoch-Ybrig den ganzen Medaillensatz ab. Damals siegte er im Super-G und freute sich über die Silberne in der Kombination, ehe er im Riesentorlauf noch die Bronzemedaille umhängen ließ. Dazu gab es noch den vierten Rang in der Abfahrt und den neunten Platz im Riesentorlauf.

Bei den Ski-Weltmeisterschaften lief es nicht so rund. Der vierte Rang bei der Super-Kombination im schwedischen Ǻre war für den Westschweizer das Höchste der Gefühle. Nichtsdestotrotz gehörte er von 2001 bis 2013 regelmäßig zum eidgenössischen Ski-Team bei den Weltmeisterschaften dazu. Apropos WM: Diese findet nächstes Jahr in Beaver Creek statt und ist, wie beschrieben, das wohl letzte große Ziel des sympathischen Schweizers.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.skionline.ch, eigene Recherchen  

 

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