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Die 5. große Weltcupkugel steht für Marcel Hirscher bereit

© Gerwig Löffelholz / Die 5. große Weltcupkugel steht für Marcel Hirscher bereit

© Gerwig Löffelholz / Die 5. große Weltcupkugel steht für Marcel Hirscher bereit

Vor dem Endspurt. Sechs Tage, vier Rennen, 320 Punkte. Nach dem Gute-Laune-Knick in Japan hatte Marcel Hirscher die passende Antwort postwendend parat. Beim City-Event in Stockholm und beim Weltcup-Triple in Hinterstoder zündete der Titelverteidiger den Redster-Turbo und verdreifachte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung von 88 auf 283 Punkte. Das rote Tüpfelchen auf dem i: Aleksander Aamodt Kildes Super-G-Sieg, der ihn zum Top-Favoriten für Kristall kürt.

Vier Rennen, vier verfrühte Geschenke für Marcel Hirscher in der Woche vor seinem 27. Geburtstag kommenden Mittwoch. Darin verpackt: sein 6. Saisonsieg (in Stockholm) und die Podestplätze 13 bis 15 (Zweiter in den beiden Riesentorläufen am Freitag und Sonn-tag, Dritter im Super-G dazwischen).

Damit fehlen ihm in den verbleibenden sechs Saisoneinsätzen nur mehr drei Stockerlplätze, um sein All Time High aus der Saison 2012/13 zu egalisieren. Seine Karrierestatistik deutet auf eine neue Bestmarke hin.

In bisher 172 Weltcuprennen landete der Atomic-Rennläufer unglaubliche 87 Mal (50,6 Prozent!) auf dem Podest. In Sachen Punkte scheint ein neuer Rekord ohnehin unausweichlich. Mit derzeit 1.365 Zählern gehen nur mehr 170 auf den bisherigen Highscore ab.

Im Kampf um das historische 5. Kristall in Folge sitzt Marcel Hirscher nun auf einem weichen Punktepolster von 283 Zählern, im Riesentorlauf sind es trotz Pinturaults Sieg-Hattrick 131. “Wir werden uns aber sicher nicht zurücklehnen. Es wird mit Hochdruck weiter gearbeitet”, verspricht Marcel.

Hält er seinen Vorsprung beim nächsten XXL-Wochenende in Kranjska Gora (Riesentorläufe am Freitag und Samstag, Slalom am Sonntag) konstant, ist ihm die große Kugel beim Finale in St. Moritz selbst rechnerisch nicht mehr zu nehmen.

Race Direktor Christian Höflehner: “Wenn man sich die letzten fünf Jahre ansieht, hat Marcel immer wieder mal ein Ligety, ein Neureuther, ein Kristoffersen oder jetzt ein Pinturault gefordert. Weil es immer leichter ist, sich als Jäger in einer Disziplin heranzupirschen, denn als Gejagter die Konstanz zu halten. Nur: Genau darin überragt Marcel alle, zudem ist er mittlerweile breiter aufgestellt als seine Konkurrenten.”

Quelle: www.Atomic.at

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