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Die Absage der ersten Europacuprennen noch vor Saisonbeginn geben zu denken

Die Absage der ersten Europacuprennen noch vor Saisonbeginn geben zu denken

Die Absage der ersten Europacuprennen noch vor Saisonbeginn geben zu denken

Funäsdalen – Im schwedischen Funäsdalen wird normalerweise die Europacupsaison im alpinen Skirennsport mit zwei Slaloms der Damen eröffnet. Heuer, in einem etwas anderen Jahr, sehen die Sachen anders aus. Die Rennen im hohen Norden Europas wurden bereits im Vorfeld abgesagt. Das kann man bereits auf der Weltnetzpräsenz des Internationalen Skiverbandes FIS nachlesen. Dunkel können auch die Wolken hinsichtlich der norwegischen Standorte Trysil und Kvitfjell sein. Die nächsten Tage sind entscheidend und könnten in Bezug auf eine Ausführung der Rennen von schicksalhafter Tragweite sein.

Es gibt auch im Europacup eine Reihe von Hypothesen; und auch die Gerüchteküche beginnt auf kontinentaler Ebene zu brodeln. Man hört alles, und tags darauf könnte das Gegenteil der Fall sein. Man spricht von einer Reduzierung der Rennen, von einem späteren Saisonbeginn oder – coronabedingt – von drastischeren Entscheidungen, die man gegenwärtig noch nicht in Worten kleiden kann oder mag.

Im Biathlon gibt es keinen IBU-Cup, weil es unmöglich ist, zwei Rennserien mit hohen Hygienestandards auszustatten und eine Austragung zu garantieren. So ist IBU eine Föderation, die FIS eine andere. Das klingt etwas possenhaft, aber man hofft, dass im alpinen Skirennsport nicht die jungen, talentierten Ski-Stars von morgen draufzahlen und der Europacup dem Ski Weltcup zuliebe zumindest für ein Jahr ausgesetzt wird. Dass der alpine Skisport einen schwer zu kittenden Imageschaden erleiden könnte, ist bislang noch nicht absehbar und schon gar keine Option.

Kommentar für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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