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Marcel Hirscher feiert beim Riesentorlauf von Adelboden achten Sieg auf dem Chuenisbärgli

Die Adelbodener Kuhglocken läuten auch heute für Riesenslalomsieger Marcel Hirscher

Die Adelbodener Kuhglocken läuten auch heute für Riesenslalomsieger Marcel Hirscher

Endstand Riesenslalom der Herren in Adelboden: 1. M. Hirscher (2:26.54), 2. H. Kristoffersen (+ 0.71), 3. T. Fanara (+ 1.04), 4. A. Pinturault (+ 1.56), 5. Z. Kranjec (+ 1.62)

Adelboden – Am heutigen Samstag wurde im schweizerischen Adelboden ein Riesenslalom der Herren ausgetragen. Dabei siegte der Österreicher Marcel Hirscher in einer Zeit von 2.26,54 Minuten. Für den Salzburger war es der 66. Erfolg bei einem Weltcuprennen. Im Interview sprach er: „Nach dem ersten Durchgang bin ich schon sehr erleichtert. Wenn man berücksichtigt, was Henrik da für Fehler hatte, war ich noch glücklich, dass ich nicht weiter hinten war. Im zweiten Lauf haben wir vieles über den Haufen geschmissen. Anderer Ski, anderer Schuh,… das war großes Risiko, und es ist umso schöner, wenn es so aufgeht. Es bleibt sehr, sehr schwierig, wenn wir es so managen, ist es eh klass. Die Verunsicherung ist für mich da, von außen sieht man das nicht so. Es kann keiner in mich rein schauen. Aber ich habe in den letzten Jahren einfach mehr zurückbekommen“

Auf Rang zwei klassierte sich der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,71), der zur Halbzeit noch die Führung innehatte. Hier ist die Meinung des Wikingers: „Ich habe gekämpft, und es war bis zum Zielhang sehr gut. Unten hatte ich keine Kraft mehr. Ich versuche zu kämpfen, anzugreifen. Aber Marcel ist einfach der Beste der Welt. Die Leistung bedeutet mir viel. Die Saison war nicht so schlecht, aber ich hatte etwas Probleme mit dem Material. Im Moment bin ich halt immer ein bisschen zurück.“

Dritter des Tages wurde der Thomas Fanara (+1,04) von der Equipe Tricolore. Ebenfalls aus Frankreich stammt Alexis Pinturault (+1,56), der auf dem vierten Rang abschwang. Der Slowene Žan Kranjec (+1,62), der in Saalbach-Hinterglemm überraschend siegte, verbesserte sich im Finaldurchgang um fünf Positionen und belegte den fünften Platz. Der U-Amerikaner Tommy Ford (+1,79) zeigte zwei gute Läufe und landete auf Rang sechs. Eine mehr als sehr gute Leistung rief der Kärntner Slalomspezialist Marco Schwarz (+2,31) auf Platz sieben ab; er ging mit der sehr hohen Startnummer 67 ins Rennen.

Daten und Fakten zum
5. Riesenslalom der Herren in Adelboden 2018/19

Offizielle FIS-Startliste RTL in Adelboden – 1. Durchgang
Offizieller FIS-Liveticker RTL in Adelboden – 1. Durchgang
Offizieller FIS Zwischenstand nach dem 1. Durchgang
Offizielle FIS-Startliste RTL in Adelboden – Finallauf
Offizieller FIS-Liveticker RTL in Adelboden – Finallauf
Offizieller FIS-Endstand Riesentorlauf in Adelboden

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

Schwarz war im Anschluss nach dem Rennen hoch erfreut: „Schön, dass es auch im Riesentorlauf funktioniert. Ich hatte schon im ersten Durchgang ein sehr gutes Gefühl. Im zweiten habe ich es gleich angelegt, voll angedrückt und bin nun Siebenter geworden. Das Riesentorlauf-Fahren funktioniert mit dem Material sehr gut. Der Kim, mein Servicemann, haut sich voll rein, und es macht richtig Spaß.“

Die besten Zehn wurden von dem Franzosen Victor Jeandet-Muffat (+2,36) und den beiden Gastgebern Gino Caviezel (+2,59) und Marco Odermatt (+2,68) abgerundet. Enttäuscht war Loïc Meillard aus der Schweiz. Der Hausherr wollte auf dem Chuenisbärgli eine gute Leistung abrufen, landete aber mit fast vier Sekunden Rückstand auf Hirscher auf Rang 14. Der junge Swiss-Ski-Athlet war noch um eine halbe Zehntelsekunde schneller als der im Europacup so gut fahrende Südtiroler Simon Maurberger (+3,89). Der Ahrntaler schwang als 15. ab.

Die beiden ÖSV-Athleten Stefan Brennsteiner (+4,10) und Magnus Walch (+4,12) waren fast gleich schnell und mussten am Ende mit den Rängen 18 und 19 zufrieden sein. Die beiden Südtiroler Manfred Mölgg (+4,91) und Riccardo Tonetti (+4,93) fuhren im zweiten Durchgang mit einer angezogenen Handbremse und kamen am Ende nur auf die Plätze 24 und 25.

Kein Glück brachte Stefan Luitz aus Deutschland die Startnummer 13. Der DSV-Athlet schied nach dem vierten Rang nach dem ersten Lauf aus. Der nächste Riesenslalom der Herren findet in Garmisch-Partenkirchen statt. Da möchte sich Luitz wesentlich besser präsentieren.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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