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Die Alpine Kombination der Herren in Hinterstoder ist abgesagt.

Die Alpine Kombination der Herren in Hinterstoder ist abgesagt.

Die Alpine Kombination der Herren in Hinterstoder ist abgesagt.

Die Alpine Kombination der Herren in Hinterstoder ist abgesagt. Sturmtief Bianca ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, mit Orkanböen von bis zu 163 km/h,  über Österreich gezogen, Mehr als zweihundertmal mussten die Feuerwehren in Oberösterreich und Salzburg wegen des Sturms ausrücken. Nach dem Sturmtief folgten starke Schneefälle.

Durch die Wetterkapriolen wurde die Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke stark in Mitleidenschaft gezogen. Ob die Kombination in dieser Saison noch nachgetragen werden kann, ist mehr als fraglich. Wenn nicht könnte sich der Franzose Alexis Pinturault über den Gewinn der kleinen Kombi-Disziplinenkugel freuen. Durch die Absage der Rennen können Henrik Kristoffersen (948) und Alexis Pinturault (898) den Rückstand auf Speed-Spezialist Alexander Aamodt Kilde (1022) nicht verkürzen.  

Da die Wettersituation auch in den nächsten Tagen schwierig bleibt, hat man sich für eine frühe Absage entschieden. Nun ist der Fokus des Veranstalters und vor allem der Pistenarbeiter auf den Super-G am Samstag, bzw. den Riesenslalom am Sonntag gerichtet. 

 

Das Sturmtief „Bianca“ wirbelt das Programm der Alpinen Kombination am Freitag in Hinterstoder kräftig durcheinander. Aufgrund der zu erwartende Wettersituation, wurde das Programm der Alpinen Kombination am Freitag, 28. 02. 2020 umgedreht. Die Startzeiten bleiben gleich. Der Kombi Slalom wird um 10.00 Uhr gestartet, der Kombinations Super-G geht ab 13.30 Uhr in die Entscheidung. Neben der akuten Wettersituation schlägt das Thema „Coronavirus“ in Österreich immer höhere Wellen. Trotzdem wollen sich die Skifans die Weltcuprennen am kommenden Wochenende in Hinterstoder nicht vermiesen lassen. (Die offizielle FIS Startliste und Startnummern für die Alpine Kombination der Herren in Hinterstoder, sowie den FIS Liveticker finden Sie in unserem Menü oben!)

 

Ski Weltcup Daten und Fakten zur
3. Alpinen Kombination der Herren in Hinterstoder

FIS-Startliste – Kombi-Slalom in Hinterstoder
FIS-Liveticker – Kombi-Slalom in Hinterstoder
Zwischenstand – Kombi-Slalom in Hinterstoder
FIS-Startliste – Kombi-Super-G in Hinterstoder
FIS-Liveticker – Kombi-Super-G in Hinterstoder
FIS-Endstand – Kombi-Super-G in Hinterstoder

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Bei der Alpinen Kombination am Freitag geht Alexis Pinturault als Favorit an den Start. Nach Bormio und Wengen, wird in Hinterstoder die Entscheidung um die Kombi-Kugel fallen. Pinturault (180) geht mit einem Vorsprung von 68 Punkten gegenüber Alexander Aamodt Kilde (112) ins Rennen. Theoretische Chancen auf Kombi Kristall haben noch Matthias Mayer (100), Riccardo Tonetti (95) und Victor Muffat-Jeandet (84). Henrik Kristoffersen hat seine bisher einzige Kombination in der letzten Saison in Bansko bestritten, und wurde dabei 16.

Im Gesamtweltcup hat Speed-Spezialist Alexander Aamodt Kilde (1022) in Japan den Angriff von seinem Teamkollegen Henrik Kristoffersen (948) und Alexis Pinturault (898) erfolgreich abgewehrt.

Jetzt geht es um jeden einzelnen Weltcuppunkt. Grund genug für Henrik Kristoffersen im österreichischen Hinterstoder zwei extra Schichten einzulegen. Der Norweger wird nicht nur in seiner Paradedisziplin, dem Riesenslalom an den Start gehen, sonder auch die Alpine Kombination am Freitag und den Super-G am Samstag bestreiten.

Vor 371 Tagen, kurz nach der Ski-WM 2019 in Are, zog sich Marco Schwarz, beim Kombi Super-G in Bansko, einen Kreuzbandriss zu. In Hinterstoder wird der 24-Jährige sein Comeback in der Alpinen Kombination feiern. Bereits vor der Reise zu den Technik-Rennen nach Japan, trainierte der dreifache WM-Medaillengewinner von Are, drei Tage im Super-G. Mit dem gesammelten Selbstvertrauen will er, auch im Hinblick auf die nächste Saison, einen weiteren Schritt nach vorne machen.

Groß ist die Vorfreude von Vincent Kriechmayr auf seine Heimrennen: „Ich werde auf jeden Fall die Kombination am Freitag und den Super-G am Samstag bestreiten. Sollte es die Vorbereitung zulassen, möchte ich auch den Riesentorlauf am Sonntag ins Auge fassen. Ich werde dann kurzfristig entscheiden, ob es Sinn macht. Man muss natürlich konkurrenzfähig sein, denn ich möchte den Startplatz auf keinen Fall jemanden wegnehmen.“

Sein Debüt bei der Alpinen Kombination feiert am Freitag der 22-jährige Raphael Haaser, der in der letzten Woche bei den Europacup-Rennen am Neveasattel (Sella Nevea) mit zwei Siegen und einem zweiten Platz aufhorchen lies.

 

Loïc Meillard verzichtet auf Kombi Start

Loïc Meillard wird morgen bei der Alpinen Kombination im österreichischen Hinterstoder noch nicht an den Start gehen. Der Athlet aus dem Wallis ist zwar wieder zurück auf dem Schnee, muss der Verletzung aber noch ein bisschen Zeit lassen. Der Fokus liegt auf dem Riesenslalom vom Sonntag. Loïc Meillard hat sich letzte Woche in Japan beim Freeriden verletzt und sich eine tiefe Schnittwunde am linken Unterschenkel zugezogen. Die Verletzung musste operiert werden.

 

Die Alpine Kombinationen der Saison 2019/20

  1. Alpine Kombination der Herren in Bormio

Im norditalienischen Bormio ging die erste Kombination der Herren im Ski Weltcup Winter 2019/20 über die Bühne. Es siegte der Franzose Alexis Pinturault vor dem Norweger Aleksander Aamodt Kilde und dem Swiss-Ski-Jungspund Loic Meillard. Der Südtiroler Riccardo Tonetti beendete seinen Kombi-Arbeitstag auf dem sehr guten vierten Rang. Ein gutes Resultat erzielte der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle. Mit Platz fünf gab es immerhin satte 45 Weltcup Zähler. Auf Position sechs schwang Pinturaults Landsmann Nils Allegre ab. Eine sehr gute Leistung zeigte der Russe Pavel Trikhichev, der sich über den siebten Rang mehr als nur freuen konnte. Zweitbester Eidgenosse wurde Gino Caviezel auf Platz acht, der vor seinem Landsmann Justin Murisier ins Ziel kam. Der Wikinger Kjetil Jansrud, der vormittags im Super-G enttäuschte, machte es im Torlauf etwas besser und wurde Zehnter.

  1. Alpine Kombination der Herren in Wengen

Der Kombikönig von Wengen Der Kombikönig von Wengen heißt Matthias Mayer und kommt aus Österreich. Der Kärntner verwies den großen Favoriten Alexis Pinturault und dessen Teamkollegen Victor Muffat-Jeandet auf die Ränge zwei und drei. Loic Meillard aus der Schweiz verpasste als Vierter den Sprung aufs Podest. Auf Rang fünf klassierte sich der Südtiroler Riccardo Tonetti, der in der Abfahrt über sich hinauswuchs. Auf Position sechs landete der Slowene Martin Cater vor dem auf Platz sieben abschwingende Norweger Kjetil Jansrud. Mit Aleksander Aamodt Kilde (8.) klassierte sich ein weiterer Wikinger innerhalb der besten Zehn. Swiss-Ski-Mann Niels Hintermann (9.) und Vincent Kriechmayr (10.) aus Österreich komplettierten die Top-10.

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