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Die Coronakrise wirbelt auch die Saisonvorbereitung gehörig durcheinander

Die Coronakrise wirbelt auch die Saisonvorbereitung gehörig durcheinander

Die Coronakrise wirbelt auch die Saisonvorbereitung gehörig durcheinander

Bern – Gegenwärtig steht die Skiwelt still. Grund dafür ist der Coronavirus und seine Zwangspause. In der über 50 Jahre andauernden Ski Weltcup Historie wurde erstmals eine Saison vorzeitig beendet. Nun stünden eigentlich die nationalen Meisterschaften und die Materialtests auf dem Programm. Andere Athletinnen und Athleten wären im Urlaub. Aber alles ist derzeit unmöglich.

Die neuen Ausrüsterverträge müssten bis Ende Juni unter Dach und Fach gebracht werden. Aber da niemand weiß, wie es nach der Corona-Zeit aussieht, wurde diese Frist um drei Monate verlängert. Walter Reusser, seines Zeichens Swiss-Ski-Alpin-Chef weiß, dass die wechselwilligen Skirennläuferinnen und -läufer vor einem Mammutprogramm stehen.

In der warmen Jahreszeit sind sie gefordert, das neue Setup abzustimmen. Trotz alledem wird es sehr schwer, denn die Produktionshallen pausieren und auch finanzielle Schwierigkeiten könnten auftauchen. So hofft man nicht nur bei den Eidgenossen, dass alle Athletinnen und Athleten neue Bretter erhalten. Eine gute Planung ist Voraussetzung.

Ende Oktober gastiert die Ski Weltcup Elite zum Auftakt in Sölden. Dort findet ein Riesentorlauf der Damen und der Herren statt. Ende Dezember geht dann die Saison richtig los. Doch wie das alles über die Bühne gehen wird, weiß niemand so recht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.srf.ch

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