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Die Leiden der Kathrin Hölzl – Mysteriöse Muskelkrankheit bremst die Riesenslalomweltmeisterin.

Kathrin Hölzl hat einen schwierigen Sommer hinter sich. Eine mysteriöse Muskelkrankheit hätte fast die Karriere der Riesenslalom-Weltmeisterin beendet. Seit Juni, so Hölzl, habe sie keinerlei Krafttraining absolvieren können. Mit sehr ernster Miene berichtet sie von „Muskelkrämpfen und wahnsinnigen Muskelschmerzen“, die sie hatte: „Da war nicht einmal mehr ein Treppensteigen möglich. Da macht man sich natürlich schon seine Gedanken.“ 

Die Angst vor einem frühzeitigen Karrierrende begleitete die 26-jährige, die Hilfe bei  diversen Spezialisten suchte um die mysteriöse Krankheit in den Griff zubekommen, durch den ganzen Sommer. 

„Ich hatte am ganzen Körper Schmerzen, konnte die Arme nicht mehr heben, habe nur noch gelegen. Keiner weiß, woher es kommt und was es ist – und was man dagegen machen kann. Wir tappen etwas im Dunkeln“, erzählte die Bischofswiesenerin. 

Die Reise zum Schneetraining nach Neuseeland machte Sie mit aber an Krafttraining war nicht zudenken. „Ich mach‘ kein Krafttraining mehr, weil ich die Schmerzen nicht aushalte.“ Beim Skifahren hatte Katy überhaupt keine Probleme. „Gott sei Dank“, sagt sie mit eher zarter Stimme, „ich fühle mich fit.“ 

Das Hauptaugenmerk in der Vorbereitung wurde deshalb auf das Ausdauertraining gelegt. Dank ihrer Technik zwischen den Riesenslalom-Toren wird Sie versuchen den kräftemäßigen Nachteil auszugleichen. 

Trotz des Handikap hat sich Hölzl viel für die neue Saison vorgenommen: „Ich will meinen WM-Titel verteidigen“, erklärt sie mit Blickrichtung auf den Saisonhöhepunkt, die Skiweltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen im Februar 2011.

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