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ÖSV-Herren Marco Schwarz und Manuel Feller greifen wieder an

Marco Schwarz schaut wieder zuversichtlich in die nahe Zukunft (Foto: © ÖSV)

Marco Schwarz schaut wieder zuversichtlich in die nahe Zukunft (Foto: © ÖSV)

Santa Caterina Valfurva – Am Wochenende stehen zwei Riesenslaloms der Herren im norditalienischen Santa Caterina an; die österreichische Delegation möchte das vergleichsweise schlechte Auftreten in Sölden mit einem guten Mannschaftsergebnis kompensieren. Mit am Start sind Manuel Feller und Marco Schwarz. Der Tiroler war aufgrund seiner Rückenbeschwerden im Ötztal nicht von der Partie; der Kärntner musste auf seinen Einsatz in Lech/Zürs verzichten, weil er sich mit dem Covid-19-Virus angesteckt hatte.

Neben den beiden angeführten Herren komplettieren Roland Leitinger, Stefan Brennsteiner, Magnus Walch, Vincent Kriechmayr, der beim Parallel-Rennen stark fahrende Adrian Pertl und „Mr. Europacup“ Raphael Haaser das rot-weiß-rote Aufgebot. Zuletzt haben die Österreicher auf der Reiteralm trainiert. Feller präsentierte sich in einer sehr guten Verfassung. Nicht nur die Trainer zeigten sich begeistert. Nun gilt es, die Leistungen auch in einem Rennen zu bringen. Ein Top-15-Resultat wäre für den Jungvater durchaus zufriedenstellend.

Der Einsatz von Marco Schwarz entschied sich erst am heutigen Vormittag. Auf seine Corona-Erkrankung angesprochen meinte der Kärntner, dass er nur kurzzeitig Fieber hatte und die Zeit zum Auskurieren und Krafttanken nutzen konnte. Dennoch hat er nicht so viele Riesenslalomtrainingskilometer in den Beinen. Die Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis sind da, aber man muss auch realistisch sein und die Erwartungen ein wenig drosseln. Trotzdem glaubt er an seine Stärke und dass einiges im Bereich des Möglichen ist. Beim Saisonauftakt auf dem Rettenbachferner konnte er sich für das Finale der besten 30 nicht qualifizieren.

In Sölden war Brennsteiner als 17. noch bester Vertreter einer insgesamt weit unter Wert geschlagenen ÖSV-Equipe. In der Summe kamen nur drei Athleten in den Genuss von Weltcupzählern. Trainer Andreas Puelacher hat Ursachenforschung betrieben und das Geschehene mit seinen Männern verarbeitet, abgehakt und dementsprechend schaut man zuversichtlich nach vorne. Die Rennen in Santa Caterina Valfurva sind nicht nur eine neue Chance, sondern auch eine gute Möglichkeit, die Vorstellung im Ötztal komplett aus dem Gedächtnis zu streichen. Der Vorteil ist, dass man nicht lange nachdenken muss und es gleich am Folgetag noch besser machen kann.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: laola.1.at

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