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Die ÖSV Abfahrer blasen auf der Streif zum Angriff

© Claudia Egger / Klaus Kröll will den Sieg auf der Streif

© Claudia Egger / Klaus Kröll will den Sieg auf der Streif

Während Didier Cuche angesichts seiner gestrigen Trainingsfahrt wohl wieder zum Sturm auf Kitzbühel pfeift und Youngster Beat Feuz eine für ihn schon sehr gute Trainingsfahrt zeigte, wie er selber sagt, möchten die österreichischen Abfahrer zurückschlagen. „Letztes Jahr gab es einen Österreichischen Sieger am Lauberhorn und einen Schweizer in Kitzbühel – heuer wollen wir das umdrehen!“

Auf Grund der Wettervorhersage hatten sich die Athleten bereits vor der zweiten Trainingsfahrt darauf eingestellt, dass dies möglicherweise die letzte vor dem Rennen sein wird und dem entsprechend ihre Erfahrungen gesammelt.

Hannes Reichelt: „Sie ist noch brutaler geworden. Es rutschen viele Leute runter und gestern war die Ausfahrt Steilhang auch schon unruhig und dort ist die Piste nicht ganz so gut „beinand“ wie an anderen Stellen und da bricht es ein wenig und das macht es so schwierig. Da schlagts dir wirklich die Ski um die Ohren! Und wenn man weiß, morgen ist vielleicht kein Training, dann musst man du dich halt jetzt schon ans Limit tasten. Das habe ich halt teilweise getan heute. Der Super-G ist nach wie vor meine Lieblingsdisziplin, aber ich habe mir schon überlegt, das zu revidieren, nicht dass die Leute anfangen zu glauben, ich fahre dort nur noch um den Sieg mit, jetzt wo ich in der Abfahrt stärker bin (lacht). Was mich hier in Kitzbühel auf alle Fälle positiv stimmt ist, dass ich in der Abfahrt hier herunter schnell bin und der Super-G ähnlich ist, was mir taugt!“

Klaus Kröll: „Es ist nicht leicht! Vielleicht muss ich im Rennen noch ein bissl eine andere Linie wählen – die Schrägfahrt war glaube ich ganz gut. Ich hab sicher bei der Einfahrt, dort wo der Didier (Cuche) noch um ein Stück grader gefahren und trotzdem runder herausgekommen ist, noch Reserven. Aber im großen und ganzen war das schon recht gut – speziell der Mittelteil war wirklich gut, hat alles gepasst und die Ski laufen auch schon ganz gut. Ich habe schon versucht Gas zu geben, von dem her kann ich schon recht beruhigt sein und weiß, dass ich recht gut dabei bein, aber Training ist Training, da kommen im Rennen noch ganz andere Favoriten dazu. Das wird auf alle Fälle wieder ein sehr schwieriges Rennen aber möglich ist alles. „Feuzi“ habe ich gesehen ist im Training schon sehr stark für seine Verhältnisse – der wird da sicher auch ein großes Wort mitreden. Von mir aus passt es, wenn kein Training mehr ist – ich brauche keines mehr. Das Wetter das angesagt ist, ist einfach schlecht, aber ein Tag Pause ist egal und nun hoffen wir halt, dass es nicht ganz so schlimm kommt wie vorausgesagt.“

© Claudia Egger / Romed Baumann: "Das ist einfach die Streif – die wird von Training zu Traing unruhiger und schneller"

© Claudia Egger / Romed Baumann: "Das ist einfach die Streif – die wird von Training zu Traing unruhiger und schneller"

Romed Baumann: „Es stimmt, dass ich im Training meist noch nicht so gut fahren – das war heute eh schon ganz ok. Speziell im oberen Teil bin ich noch nicht so ganz in Fahrt gekommen, da hat es mich beim U-Haggerl weit rausgetrieben und auch die Steilhangausfahrt war nicht optimal. Im Ziel bekommt man ja gleich die Zwischenzeiten in die Hand gedrückt – da kriegst sowas dann bestätigt (lacht) – aber ich glaube im herunteren Teil bin ich schon ganz gut in Schuss und jetzt nochmal gscheit Video schaun und vorbereiten und auch wenn kein drittes Training mehr ist, ich glaube, ich bin gerüstet für Samstag. Es ist schwierig und noch schneller – ich habe mir bei der Besichtigung schon gedacht, dass es noch schneller ist. Es ist nicht mehr der Abrieb da auf dem Schnee, der ein wenig bremst. Es ist auch noch unruhiger geworden, speziell Steilhangausfahrt und die Traverse. Angefühlt hat es sich wirklich um ein Hauseck schneller, aber das ist einfach die Streif – die wird von Training zu Traing unruhiger und schneller und das zweite Training war schon ein Vorgeschmack auf das Rennen. Aber wie gesagt – ich fühle mich gerüstet, auch für vordere Plätze – dazu bin ich da und ich werde alles dafür geben!“

Mario Scheiber: „Es war im zweiten Training unruhiger als beim ersten Training mit Startnummer 6 – bei der Steilhangausfahrt hat es mich weit hinuntergeschlagen und da war ich dann mit dem Ski im Netz – da hab ich gemerkt, dass ich ganz wenig Geschwindigkeit habe ins Flache und da habe ich sicher viel Zeit liegen gelassen. Aber es war insgesamt nicht so schlecht, speziell oben bin ich auf Angriff gefahren und war schon viel schneller. Streckenweise war ich zu gerade und da hat es mich weit runtergeschlagen, aber ansonsten war die Fahrt ok im zweiten Training, auch wenn es kein drittes mehr gibt. Die Sprünge gehen ein bissl weiter, aber es geht gut zu springen. Es war halt alles um einiges unruhiger und schwieriger zu fahren.“

Claudia Egger für Skiweltcup.TV aus Kitzbühel

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