Home » Alle News, Damen News, Top News

Die Parallelslalomkönigin von St. Moritz heißt Petra Vlhová

Anna Swenn-Larsson, Petra Vlhova und Franziska Gritsch

Anna Swenn-Larsson, Petra Vlhova und Franziska Gritsch

St. Moritz – Am heutigen dritten Adventsonntag fand im schweizerischen St. Moritz der erste von drei Parallelslalom der Damen in der Ski Weltcup Saison 2019/20 statt. In Abwesenheit der Vorjahressiegerin Mikaela Shiffrin aus den USA kletterte Petra Vlhová auf die oberste Stufe des Podests. Ebenfalls aufs Treppchen stiegen die Schwedin Anna Swenn-Larsson und die Österreicherin Franziska Gritsch.

Nina Haver-Løseth aus Norwegen fuhr auf Position fünf. Die Slowenin Ana Bucik belegte den sechsten Rang. Die Kanadierin Laurence St.-Germain klassierte sich auf Platz sieben. Die Italienerin Federica Brignone beendete ihren Arbeitstag mit Position acht.

Die vier Deutschen Lena Dürr, Marlene Schmotz, Christina Ackermann und Jessica Hilzinger scheiterten genauso wie die Schweizerinnen Wendy Holdener, Aline Danioth, Elena Stoffel, Charlotte Chable und die Österreicherin Katharina Liensberger. Von Holdener erwartete das Heimpublikum nach dem dritten Rang im Vorjahr mehr.

 

Daten und Fakten zum
1. Parallel-Slalom der Damen in St. Moritz 2019/20

FIS-Startliste Qualifikation in St. Moritz
FIS-Liveticker Qualifikation in St. Moritz
FIS Zwischenstand nach der Qualifikation
FIS-Startliste K.O System in St. Moritz – K.O.
FIS-Liveticker K.O. System in St. Moritz – K.O.
FIS-Endstand Parallel-Slalom in St. Moritz

** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Finale

Zum Endlauf, der an Spannung nicht zu überbieten war, trafen sich die Slowakin Petra Vlhová und die Schwedin Anna Swenn-Larsson aufeinander. In einem denkwürdigen Duell hatte Vlhová, die einen schweren Sommer hatte, denkbar knapp die Nase vorn. Gerade einmal eine Skispitze oder umgerechnet zwei Hundertstelsekunden trennten die beiden Skirennläuferinnen voneinander.

Finale um Platz drei

Im kleinen Finale stand mit der Österreicherin Franziska Gritsch eine Athletin, mit der im Vorfeld kaum jemand gerechnet hatte. Vielmehr hatte man eine der drei Katharinas (Huber, Gallhuber, Liensberger, Anm. d. Red.) auf der Rechnung. Die Tirolerin, die in den bisherigen Technikrennen sehr gut fuhr, krönte ihren Arbeitstag mit ihrem dritten Platz. Sie war um zwölf Hundertstelsekunden schneller als Meta Hrovat aus Slowenien.

Halbfinale

Im Semifinale trafen mit der Slowakin Petra Vlhová und der Slowenin Meta Hrovat Erfahrung und Jugend aufeinander; die erstgenannte Skirennläuferin zog ins Finale ein. Der Vorjahreszweiten folgte die Schwedin Anna Swenn-Larsson, die vom Ausfall der jungen Tirolerin Franziska Gritsch profitierte und ihren Lauf sicher ins Tal brachte.

Petra Vlhová (SVK) vs. Meta Hrovat (SLO)

Franziska Gritsch (AUT) vs. Anna Swenn Larsson (SWE)

Viertelfinale

Im Viertelfinale bezwang die Slowakin Petra Vlhová die Kanadierin Laurence St.-Germain, die bis dato eine sehr gute Vorstellung bot. Die Slowenin Meta Hrovat war um einen Hauch schneller als die Wikingerin Nina Haver-Løseth und zog ins Halbfinale ein. Ihre Landsfrau Ana Bucik zog gegen die routinierte Schwedin Anna Swenn Larsson den Kürzeren. Die junge ÖSV-Vertreterin Franziska Gritsch stürmte nach ihrem Erfolg über die Italienerin Federica Brignone ebenfalls in die Vorschlussrunde und komplettierte diese.

Laurence St.-Germain (CAN) vs. Petra Vlhová (SVK)

Nina Haver-Løseth (NOR) vs. Meta Hrovat (SLO)

Ana Bucik (SLO) vs. Anna Swenn Larsson (SWE)

Franziska Gritsch (AUT) vs. Federica Brignone (ITA)

Platz 5: Nina Haver-Løseth (NOR)
Platz 6: Ana Bucik (SLO)
Platz 7: Laurence St.-Germain (CAN)
Platz 8: Federica Brignone (ITA)

Platzierungsrennen um die Ränge 5 bis 8

Ana Bucik (SLO) vs. Nina Haver-Løseth (NOR)

Federica Brignone (ITA) vs. Laurence St. Germain (CAN)

Achtelfinale

Im ersten Achtelfinale setzte sich erwartungsgemäß die Slowakin Petra Vlhová gegen die Norwegerin Kristin Lysdahl durch. Die Deutsche Christina Ackermann verlor ihr Duell gegen die Kanadierin Laurence St.-Germain. Die Schwedin Estelle Alphand hatte gegen die Slowenin Meta Hrovat das Nachsehen. Die Norwegerin Nina Haver-Løseth gewann ihr Duell gegen die ÖSV-Starterin Katharina Truppe. Lena Dürr, die zweite DSV-Athletin im Feld der letzten 16, verlor gegen die Slowenin Ana Bucik. Anna Swenn Larsson aus Schweden triumphierte über die Italienerin Irene Curtoni. Marta Bassino unterlag gegen die Österreicherin Franziska Gritsch. Die azurblaue Skirennläuferin Federica Brignone, beim gestrigen Super-G Zweite, setzte sich gegen die Schweizerin Aline Danioth durch.

Kristin Lysdahl (NOR) vs. Petra Vlhová (SVK)

Christina Ackermann (GER) vs. Laurence St.-Germain (CAN)

Estelle Alphand (SWE) vs. Meta Hrovat (SLO)

Nina Haver-Løseth (NOR) vs. Katharina Truppe (AUT)

Lena Dürr (GER) vs. Ana Bucik (SLO)

Irene Curtoni (ITA) vs. Anna Swenn Larsson (SWE)

Marta Bassino (ITA) vs. Franziska Gritsch (AUT)

Aline Danioth (SUI) vs. Federica Brignone (ITA)

Sechzehntelfinale

Das Sechzehntelfinale beim Parallelslalom im schweizerischen St. Moritz wurde in zwei Läufen ausgetragen. Mit einem Sieg war der Weg frei für das Achtelfinale, das auch als Runde der letzten 16 bezeichnet werden kann. Bei den unterlegenen Frauen wurde die Zeit beider Durchgänge addiert. Somit konnten die Ränge 15 bis 32 ermittelt werden. Als Überraschung kann das frühe Scheitern der Schweizerin Wendy Holdener und der Österreicherin Katharina Liensberger angesehen werden. Auch die Sensationszweite aus dem Qualifying, die Russin Ekaterina Tkachenko, musste die Segel streichen.

Adriana Jelinkova (NED) vs. Petra Vlhová (SVK)

Charlotte Chable (SUI) vs. Kristin Lysdahl (NOR)

Marusa Ferk (SLO) vs. Christina Ackermann (GER)

Asa Ando (JPN) vs. Laurence St.-Germain (CAN)

Elena Stoffel (SUI) vs. Meta Hrovat (SLO)

Mina Fürst Holtmann (NOR) vs. Estelle Alphand (SWE)

Nina Haver-Løseth (NOR) vs. Charlie Guest (GBR)

Katharina Truppe (AUT) vs. Marlene Schmotz (GER)

Sofia Goggia (ITA) vs. Lena Dürr (GER)

Nina O’Brien (USA) vs. Ana Bucik (SLO)

Martina Dubovská (CZE) vs. Anna Swenn Larsson (SWE)

Katharina Liensberger (AUT) vs. Irene Curtoni (ITA)

Marta Bassino (ITA) vs. Wendy Holdener (SUI)

Franziska Gritsch (AUT) vs. Sara Hector (SWE)

Jessica Hilzinger (GER) vs. Federica Brignone (ITA)

Aline Danioth (SUI) vs. Ekaterina Tkachenko (RUS)

Der nächste Parallelslalom der Damen findet am 19. Januar 2020 in Sestriere statt. Der WM-Ort von 1997 legt im Nordwesten Italiens. Die Veranstalter hoffen ebenso auf eine spannende Entscheidung wie heute in St. Moritz. Mal sehen, ob die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin auch dieses Rennen auslassen wird.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Anmerkungen werden geschlossen.