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Die Prinzessin der Nacht blüht auf: Ich möchte in allem die Jüngste sein

Das Siegerbild von Are mit Mikaela Shiffrin in der Mitte

Das Siegerbild von Are mit Mikaela Shiffrin in der Mitte

Flachau – Mikaela Shiffrin hat gerade ihr drittes Saisonrennen beim Nachtslalom in Flachau gewonnen. Neben Flachau, war die nachtaktive US Amerikanerin auch in Are und Zagreb erfolgreich, immer unter Flutlicht. Den Titel „Prinzessin der Nacht“ hat sie sich damit redlich verdient.

Der gestrige Sieg bringt ihr neben der Führung und dem rote Leibchen in der Torlauf- den zweiten Platz in der Preisgeldwertung. Zudem kletterte sie auch auf den fünften Platz in der Gesamtwertung nach vorne. Nur wenige Damen (Annemarie Moser-Pröll und Janica Kostelic) haben Ähnliches geschafft. Das Skiwunderkind aus Vail weiß das zu schätzen und hat klare Vorstellungen, die Zukunft betreffend. Das berichtet das italienische Portal  www.fantaski.it.

Shiffrin hat große Ziele. Das erste ist das, in allem die Jüngste zu sein. Ein Ehrgeiz, der schon im Alter von sechs Jahren feststand. Nach dem Triumph in Flachau wollte sie sich erholen, aber sie wollte immer schon besser sein als die Älteren. In ihrer ersten kompletten Weltcupsaison ist „Mika“, wie sie von Freunden genannt wird, bereits in die großen Fußstapfen von Moser-Pröll oder Kostelic getreten. In ihrer listigen Taktik sind Ähnlichkeiten mit dem Stil des allzu früh verstorbenen Österreichers Rudi Nierlich erkenntlich, der Ende der 1980er- und zu Beginn der 1990er-Jahre acht Weltcuprennen für sich entschied und dreimal Weltmeister wurde.

Roland Pfeifer trainiert Shiffrin. Der Österreicher möchte ihr die Taktik von „Rudl“ Nierlich beibringen. Sie ist nie müde und man merkt es an ihrer Reaktion, nach dem zweiten Lauf in Flachau. Am Abend fand die 17-Jährige noch Zeit für ihr Studium. Vor dem Zubettgehen werde sie noch ein paar Seiten lesen, denn die Bildung ist mir wichtig, sagte sie nach der Flachauer Pressekonferenz.

Ihre Eltern, beruflich als Anästhesist und Krankenschwester tätig, sind immer mit der kleinen Mikaela in Vermont skigefahren, später in Colorado. Mutter Elienn improvisierte auch im Garten des Hauses eine Steigung mit Türen und Griffen aus Besen. Zuhause haben wir die Rennen vor dem Fernsehen verfolgt, so Shiffrin. Ihre Idole sind Lindsey Vonn und Bode Miller, doch sie möchte ihre persönliche sportliche Geschichte schreiben und nicht auf die anderen schauen.

Noch sind es die technischen Disziplinen, die der jungen US-Amerikanerin gefallen. Aber vielleicht öffnet sie sich eines Tages in Richtung Speeddisziplinen. Noch ist es zu früh, aber im Frühjahr hat sie diese getestet und schenkt man dem Manager der Wasserman Media Group, dem ehemaligen Skirennläufer Kilian Albrecht, Glauben, ist sie zeitlich nicht so weit weg von ihren Teamkolleginnen. Aber es ist noch Zeit, man muss alles langsam angehen. Shiffrin hat ihre Prioritäten gesetzt. Dazu gehört auch die Schule. Man muss Urteile abwägen können und nicht mehr abbeißen, als sie kauen kann. Dass sie gesund sein muss, um die nächsten Schritte anzugehen, ist klar. Aber im Skifahren ist die Prinzessin der Nacht, mit ihrem Faible für Nachtslaloms so oder so schon eine ganz Große.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner   

 

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