29 März 2022

Die Ski Weltcup Saison 2021/22 aus DSV-Sicht

Die Ski Weltcup Saison 2021/22 aus DSV-Sicht
Die Ski Weltcup Saison 2021/22 aus DSV-Sicht

Planegg – Am vorletzten Wochenende ging der alpine Skiweltcupwinter 2021/22 zu Ende. Das Fazit des Deutschen Skiverbands schaut gemischt aus. Alpinchef Wolfgang Maier hofft, dass Thomas Dreßen bald wieder zu den Speedspezialisten stoßen wird. Ferner hatte sich Linus Straßer das Ziel gesetzt, Henrik Kristoffersen in der Slalomdisziplinenwertung noch einzuholen. Nach einem verpatzten zweiten Lauf in Courchevel/Méribel war das allerdings nicht mehr möglich. Auf diese Weise war es ein bitteres Saisonfinale, auch wenn der Athlet fünfmal unter die besten Zehn fuhr und in einer kuriosen Saison auf der Planai triumphierte. Selbst Alexander Schmid konnte einmal aufs Podest klettern. In der Summe fiel die Bilanz, auf das gesamte Kollektiv umgemünzt, nicht so gut aus.

Maier sprach auch die fehlende Breite bei den erzielten Resultaten an und kritisierte diese. Zudem wurde ein deutlicher Qualitätsverlust angeschnitten. Als Gewinnerin der Saison kann ohne Zweifel Lena Dürr, die dreimal Dritte wurde und bei den Olympischen Winterspielen in Peking denkbar knapp an einer Medaille vorbeischrammte, angesehen. Für einen Sieg fehlt nicht mehr viel, obwohl sie beim Saisonkehraus in Frankreich sehr gute Zweite wurde. Desweiteren will Alpinchef Maier verhindern, dass die DSV-Mannschaft nicht mehr um Podestplatzierungen mitreden kann und in alte Zeiten zurückfällt.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sueddeutsche.de (Auszug)

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