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Die Slalomkönigin von Aspen 2014 heißt Niki Hosp

Die Slalomkönigin von Aspen 2014 heißt Niki Hosp

Die Slalomkönigin von Aspen 2014 heißt Niki Hosp

Aspen – Heute wurde der zweite Torlauf der Damen in der noch jungen Saison 2014/15 ausgetragen. Dabei siegte die Tirolerin Niki Hosp. Für die Österreicherin ging eine lange Durststrecke zu Ende, denn ihr gelang am 13. Januar 2008, also vor fast sieben Jahren das letzte Mal, ein Sieg in einem Slalom. Überglücklich diktierte sie der Presse folgendes Statement in den Block: „Für mich hat es endlich seit vielen, vielen Jahren wieder eine Vorbereitung ohne Probleme gegeben. Ich bin endlich wieder topfit und das zeigt sich jetzt Ich hatte starke Leute an meiner Seite, die mich immer unterstützt haben. Ein großes Danke dafür.“

Hinter der Siegerin klassierte sich die Schwedin Frida Hansdotter (+0,19) auf Rang zwei. Dritte des heutigen Rennens wurde Kathrin Zettel, eine Teamkollegin von Hosp. Sie hatte bereits fast eine Sekunde Rückstand auf ihre erfolgreiche Kollegin. Die Niederösterreicherin erzählte über ihren Lauf auf ihrem Lieblingshang: „Heute finde ich es wirklich unglaublich. Ich bin überhaupt nicht reingekommen, es war so schwer zu fahren. Man hat es eh gesehen –die Tina hat es nicht geschafft, auch die Miki nicht. Es ist gewaltig, dass man sehr, sehr viel zurückbekommt für das was, was man geleistet hat.“

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Damen in Aspen

Vierte wurde eine weitere Athletin aus dem Drei-Kronen-Team, nämlich Maria Pietilä-Holmner (+1,05), die noch vor der Halbzeitführenden Mikaela Shiffrin aus den USA ins Ziel kam. Die 19-Jährige verpatzte somit den zweiten Slalom in Folge. Im Finale verlor sie sage und schreibe 1,90 Sekunden auf die triumphierende Österreicherin und musste sich erneut geschlagen geben. Sechste wurde die Tschechin Sarka Strachová (+1,17). Achte und in der Summe drittbeste ÖSV-Athletin wurde Michaela Kirchgasser (+1,29), die im Endklassement auf dem siebten Rang aufschien. Die sympathische Salzburgerin sagte: „Der Fehler hat schon einiges ausgemacht. Natürlich nicht so viel, wie die Niki jetzt voraus ist. Aber wenn man so einen Fehler macht zu Beginn, dann ist es schwer, reinzukommen.“

Die Top-10 wurden von der Kanadierin Marie-Michéle Gagnon aus Kanada (+1,38), Levi-Siegerin Tina Maze (+1,69) und Bernadette Schild (+1,73) abgerundet. Die jüngere Schwester der mittlerweile zurückgetretenen Marlies Schild meinte: „In Levi bin ich ausgeschieden. Ich hab gewusst, der Lauf ist schwierig. da bin ich dann eher auf Sicherheit gefahren – das ist irgendwie passiert. Aber ich bin mal im Ziel und habe angeschrieben.“

Ein kräftiges Lebenszeichen gab Hausherrin Resi Stiegler (+1,90) von sich, die mit zwei soliden Läufen die elfte Position belegte. Die Schweizerinnen Michelle Gisin (+2,78) und Wendy Holdener (+2,81) kamen auf die Ränge 16 und 17. Auch wenn sie im Schlusstableau eng beieinander lagen, hatten sie völlig zwei unterschiedliche Durchgänge zu verzeichnen. Gisin preschte mit der drittbesten Laufzeit im Finale noch von Platz 23 etwas nach vorne, während Holdener als Halbzeitzwölfte die Top-10 vor Augen hatte und sich mit der 21. Zeit im zweiten Durchgang begnügen musste und hinter ihrer Teamkollegin landete.

Zweitbeste DSV-Athletin hinter Tina Geiger (+2,99) auf Platz 18 wurde Lena Dürr (+3,26). Im ersten Lauf konnte sie sich als 27. gerade noch für das Finale qualifizieren. In diesem zeigte sie sich von ihrer guten Seite und nutzte die Bedingungen teilweise optimal und verbesserte sich dank der drittbesten Laufzeit um sieben Positionen.

Eva-Maria Brem (+4,32), die am gestrigen Samstag den Riesentorlauf gewann, belegte am Ende den 25. Platz. Die Tirolerin sagte zu ihrem Rennen: „Der Fehler selber hätte mir nicht so viel gekostet, ich habe aber den Rhythmus verloren – dann ist es schwierig, schnell skizufahren. Der zweite Lauf war vom Skifahren her nicht schlecht – dass mir so etwas passiert ist halt die momentane Situation, dass ich im Slalom noch nicht so stabil bin.“

Christina Ager hatte einige Probleme im zweiten Lauf und verpatzte diesen völlig. Die junge Tirolerin hatte mehr als neun Sekunden Rückstand auf ihre siegreiche Landsfrau Niki Hosp und wurde 30. und Letzte. Die beiden Südtirolerinnen Manuela Mölgg und Sarah Pardeller, die beim ersten Torlauf im finnischen Levi noch überzeugten, qualifizierten sich als 32. bzw. 33. des ersten Durchgangs denkbar knapp nicht für den Einzug ins Finale.

Nicole Hosp kann sich über ihren Triumph freuen. Am 13. Januar 2008 siegte die Außerfernerin das letzte Mal bei einem Torlauf. Im slowenischen Marburg war sie damals nicht zu stoppen. Seitdem kämpfte sie, biss die Zähne zusammen und war vielleicht auch einige Male verzweifelt. Doch spätestens nach den Erfolgen bei der Heim-WM 2013 in Schladming und den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 ging ihr wieder der sprichwörtliche Knopf auf. Hosp ließ sich nie biegen und ging konsequent ihren Weg. Dass der Sieg heute gelang, ist vielleicht für viele überraschend, aber der Beweis, dass man mit harter Arbeit und einer gesunden Prise Selbstvertrauen immer etwas erreichen kann, wenn man nur will. Der nächste Slalombewerb der Damen findet, so das Wetter mitspielt, am 14. Dezember im französischen Courchevel statt.

Offizieller FIS ENDSTAND: Slalom der Damen in Aspen

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

 

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