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Domme Paris will auch in der Kombi punkten

Domme Paris: Bodenständig, bescheiden und vor allem schnell ( Foto: Dominik Paris / facebook )

Domme Paris: Bodenständig, bescheiden und vor allem schnell ( Foto: Dominik Paris / facebook )

Ulten – Guten Mutes startet der Südtiroler Speedspezialist Dominik Paris in den neuen Winter. Er hat im chilenischen La Parva gut gearbeitet und freute sich über beste Bedingungen. Nur das Erdbeben hat ihn, den furchtlosen Hünen aus dem Ultental wohl etwas erschreckt.

Nun will er in dieser Saison gut fahren, und seinem Motto „immer Vollgas“ treu bleiben. Das Zeug hat er dazu. Seine Trainingseinheiten abseits der Piste sind vielfältig. So findet man den Südtiroler beim Krafttraining, auf der Leichtathletikbahn oder im Trockentraining. Neben dem Super-G und der Abfahrt will der 1989 geborene Athlet, sofern die Spritzigkeit da ist, auch bei der Kombination starten.

Dabei muss Paris lachen, denn bei der WM in Vail/Beaver Creek zeigte er im Kombi-Torlauf sein bestes Rennen. Bei beiden Speedrennen zählte er zu den Medaillenkandidaten, doch bei der Abfahrt ging alles schief. Mit der Brechstange zu fahren ist bei Großereignissen gewiss nicht zielführend. So fuhr weder der Ultner noch einer seiner Teamkolleginnen oder -kollegen in Amerika zu weltmeisterlichen Edelmetall. Azurblaue Skiträume wurden leider zu azurblauen Skischäumen.

Doch jetzt beginnt ein neues Kapitel, und das heißt in Zahlen ausgedrückt 2015/16. Paris zeigte in der Vergangenheit, dass er schnell ist. Und das möchte der Hobbymusiker auch in diesem Winter eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Auch möchte er beim Saisonkehraus ordentlich punkten. Das ist ihm bis heute noch nicht gelungen. Aber wer den Ultner kennt, weiß, dass er beim Finale in St. Moritz gut sein möchte. Schließlich und endlich finden an gleicher Ort und Stelle rund elf Monate später die Welttitelkämpfe statt.

Da möchte Paris sicher auch wieder um Medaillen kämpfen. Apropos Medaille: Olympisches Edelmetall gibt es frühestens 2018 wieder zu gewinnen, der Südtiroler, dessen Lieblingsstrecke die Kitzbüheler Streif ist, träumt aber jetzt schon davon.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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