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DSV Damen starten mit Mini-Team in die neue Saison

Alpindirektor Wolfgang Maier: "Aktuell lautet unsere vordringlichste Aufgabe, die Mannschaft zu stabilisieren, bis die verletzten Leistungsträger zurückkommen." (Foto Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Alpindirektor Wolfgang Maier: „Aktuell lautet unsere vordringlichste Aufgabe, die Mannschaft zu stabilisieren, bis die verletzten Leistungsträger zurückkommen.“ (Foto Walter Schmid / Skiweltcup.TV)

Am 22. und 23. Oktober startet der Audi FIS Ski Weltcup mit dem Riesenslalom der Damen und Herren in Sölden, in den Winter. Die Sportführung des Deutschen Skiverbands hat mit Lena Dürr (SV Germering) und Katrin Hirtl-Stanggaßinger (WSV Königssee) nur zwei Athletinnen nominiert. Viktoria Rebensburg fehlt verletzungsbedingt.

Wolfgang Maier, DSV-Sportdirektor Alpin: „Der Weltcup-Auftakt in Sölden ist für uns ein ganz spezielles Event. Denn mit Sölden verbindet uns eine außergewöhnlich gute Partnerschaft. Seit Jahrzehnten trainieren unsere Athleten im Ötztal, sodass Sölden für uns zu einem heimatnahen Stützpunkt geworden ist. Auch in diesem Jahr konnten wir uns in der vergangenen Woche auf dem Rennhang vorbereiten, ehe die Mannschaften ihre finalen Trainingskurse auf dem Mölltaler Gletscher abhielten. Wir gehen also gut vorbereitet in die Auftaktrennen am Rettenbachferner.“

Situation im Damen-Team

„Bei den Damen ist die Situation differenziert zu betrachten. Auf der einen Seite wollen wir uns trotz vieler verletzungsbedingter Ausfälle bestmöglich präsentieren. Auf der anderen Seite werden wir unseren jungen Talenten, die bereits Medaillen bei Junioren-Weltmeisterschaften und Youth Olympic Games gewinnen konnten, die notwendige Zeit geben, um sich in den nächsten Jahren bestmöglich in die Weltspitze entwickeln zu können.

Während wir davon ausgehen, dass Viktoria Rebensburg in einigen Wochen wieder am Start stehen kann, müssen wir bei vielen Langzeitverletzten wie beispielsweise Veronique Hronek oder Jessica Hilzinger weiter geduldig bleiben. Ihre Rückführung in den Rennsport werden wir wie bisher konsequent begleiten.

Aktuell lautet unsere vordringlichste Aufgabe, die Mannschaft zu stabilisieren, bis die verletzten Leistungsträger zurückkommen.“

Lena Dürr: „Die Vorbereitung auf die Saison war sehr gut. Zum einen hatten wir bei unseren Gletscherkursen großes Wetterglück und damit optimale Bedingungen. Zum anderen habe ich meinen Trainingsschwerpunkt nach Garmisch-Partenkirchen verlegt und konnte von der optimalen Infrastruktur und den kurzen Wegen profitieren. Darüber hinaus habe ich den Skischuh gewechselt und fühle mich sehr wohl mit dem neuen System.

Alles in allem: Ich bin bereit für den Auftakt in Sölden und möchte trotz der hohen Startnummer den Sprung ins Finale schaffen.“

Katrin Hirtl-Stanggaßinger: „Über die Nominierung bin ich sehr glücklich und dementsprechend freue ich mich jetzt auf den Start in Sölden. Nach dem Team-Event beim Saison-Finale in St. Moritz ist es für mich der zweite Start im Weltcup und der erste in einem Einzelrennen. Ich habe also erneut die Chance, Erfahrungen zu sammeln und möchte mich bestmöglich präsentieren.“

Sölden (AUT)
– Sa., 22.10.2016, 10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Damen (RS)
– So., 23.10.2016, 10:00/13:00 Uhr: Riesenslalom Herren (RS)

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