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DSV mit neun Athletinnen und Athleten in Sölden am Start

Am 23. und 24. Oktober startet der alpine Ski-Weltcup mit dem Riesenslalom der Damen und Herren in Sölden (Österreich) in den WM-Winter. Der Deutsche Skiverband hat insgesamt neun Athletinnen und Athleten für die Rennen nominiert. 

Dem DSV-Damen-Team stehen sechs Startplätze für den Auftakt-Riesenslalom zur Verfügung. Neben der Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg, der amtierende Weltmeisterin dieser Disziplin Kathrin Hölzl, sowie Doppelolympiasiegerin Maria Riesch hat Bundestrainer Thomas Stauffer, Susanne Riesch, Lena Dürr und Carolin Fernsebner nominiert. 

Den Riesenslalom der Herren bestreiten Felix Neureuther,  Fritz Dopfer und Stefan Luitz, der sich in der internen Qualifikation für einen Start in Sölden durchsetzen konnte. 

Riesenslalom der Damen:
Kathrin Hölzl (WSV Bischofswiesen)
Maria Riesch (SC Partenkirchen)
Viktoria Rebensburg (SC Kreuth)
Susanne Riesch (SC Partenkirchen)
Lena Dürr (SV Germering)
Carolin Fernsebner (SK Ramsau)

Riesenslalom der Herren:
Felix Neureuther (SC Partenkirchen)
Fritz Dopfer (SC Garmisch)
Stefan Luitz (SC Bolsterlang) 

 

AKTUELLE INFOS UND STATEMENTS

Thomas Stauffer, Bundestrainer Damen: „Nach den langen Monaten der Sommervorbereitung freuen wir uns auf die erste internationale Standortbestimmung in Sölden. Unser Ziel ist es, mit guten Leistungen vordere Platzierungen zu  belegen. Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg und Maria Riesch räume ich dabei die besten Chancen ein. Diese Athletinnen konnten im Training mit ansprechenden Leistungen überzeugen. Auch Susanne Riesch und Lena Dürr sind in einer guten Verfassung und haben große Chancen, sich für den Finallauf zu qualifizieren. Für Carolin Fernsebner heißt es, wieder den Anschluss im Weltcup zu schaffen.“

Kathrin Hölzl: „Nach einem ereignisreichen Sommer freue ich mich auf den Saisonstart in Sölden. Ich habe mir vorgenommen, vom ersten Weltcup an konzentriert in die Rennen zu gehen. Ich fühle mich fit und freue mich auf das Rennen. Schließlich ist das der Startschuss in den WM-Winter, in dem ich meinen Titel verteidigen möchte. Druck mache ich mir keinen. Im Gegenteil: Ich bin nach meinen Weltcup-Erfolgen des letzten Winters hochmotiviert und werde mein Bestes geben.“

 

Viktoria Rebensburg: „Trotz einer dreiwöchigen Skipause aufgrund eines gebrochenen Daumens, bin ich mit der Sommervorbereitung zufrieden. Der Überseelehrgang in Neuseeland war perfekt organisiert, wir hatten einige sehr gute Trainingstage.

Zwar musste ich beim zweiten Überseeblock in Chile aufgrund meiner Verletzung passen, aber da dort die Speed-Disziplinen im Vordergrund standen, sollte sich das nicht auf den Riesenslalom in Sölden auswirken.

Mein Ziel ist es, in Sölden da weiterzumachen, wo ich beim letztjährigen Saisonfinale in Garmisch-Partenkirchen aufgehört habe. Einen besonderen Druck, als Olympiasiegerin an den Start zu gehen, spüre ich nicht. Ich habe den Erfolg in Whistler genossen, aber Sölden ist der Auftakt für eine neue Saison, die Karten sind neu gemischt.“

Maria Riesch: „Ich freue mich riesig, dass es nach der anstrengenden Vorbereitung jetzt endlich wieder mit dem Weltcup losgeht. Zwar schätze ich mich im Slalom momentan noch deutlich stärker ein als im Riesenslalom, doch ich hoffe, meine gute Startnummer unter den Top7 auch für ein gutes Ergebnis nutzen zu können.“

Karlheinz Waibel, Bundestrainer Herren: „Nach einer guten Sommervorbereitung, mit effektiven Trainingstagen in Neuseeland und in Chile, freuen wir uns auf den Startschuss in den WM-Winter.

Für Felix Neureuther haben wir den Fokus in der Vorbereitung auf die technischen Disziplinen gelegt. Aufgrund seiner guten Leistung im olympischen Riesenslalom wird Felix in Sölden mit einer Startnummer unter den Top30 ins Rennen gehen. Damit hat er eine deutlich bessere Ausgangsposition als in den vergangenen Jahren. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass Felix die Chance nutzen und sich für den Finaldurchgang qualifizieren kann.

Mit seinem 17. Platz im Riesenslalom von Kranjska Gora hat Fritz Dopfer im vergangenen Winter gezeigt, dass er seine guten Trainingsleistungen auch im Rennen umsetzen kann. Fritz hat sich in den letzten Wochen intensiv auf den Auftakt in Sölden vorbereitet. Er hat ebenfalls gute Chancen, sich für das Finale zu qualifizieren.

Den dritten Startplatz hat sich nach interner Ausscheidung Stefan Luitz gesichert. Der achtzehnjährige Vize-Juniorenweltmeister im Riesenslalom vom SC Bolsterlang wird in Sölden sein Weltcup-Debüt geben. Stefan soll dabei vor allem Erfahrung sammeln.“

Felix Neureuther: „Ich habe mich während der Sommervorbereitung primär auf Slalom und Riesenslalom konzentriert. Ich fühle mich fit und habe mir für Sölden vorgenommen, die gute Startnummer zu nutzen. In den letzten Jahren bin ich oft um einige Hundertstelsekunden am Finale vorbeigeschrammt. Das will ich dieses Mal besser machen. Und ich bin, nicht zuletzt aufgrund meiner Trainingsleistungen, zuversichtlich, dass mir das in Sölden gelingen wird.“

Fritz Dopfer: „Die Vorbereitung auf den Winter verlief für mich optimal und deshalb fahre ich mit großer Vorfreude nach Sölden. Meine Trainer haben mich gut auf das Rennen eingestellt. Darüber hinaus weiß ich nach den beiden Starts der vergangenen Jahre, was mich am Rettenbachferner erwartet, was dort gefordert wird. Mein Ziel sind Weltcup-Punkte. Ich fühle mich gut und bin optimistisch, dieses Ziel auch zu erreichen.“

Stefan Luitz: „Ich freue mich extrem auf mein erstes Weltcup-Rennen, speziell auf die Kulisse in Sölden. Ich will meine Trainingsleistungen im Rennen umsetzen und das Vertrauen der Trainer mit einem guten Rennen bestätigen.“

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