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DSV News: Nur noch drei Tage bis zum Weltcupauftakt in Sölden

© Ch. Einecke (CEPIX) Lena Dürr

© Ch. Einecke (CEPIX) Lena Dürr

Drei Tage vor dem Saisonauftakt in Sölden stand uns DSV Pressesprecher Ralph Eder für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.

Skiweltcup.TV: Am Dienstag gab der DSV das Aufgebot für das Weltcup Opening in Sölden bekannt. Viele Skifans fragen sich, was ist mit Lena Dürr und Susanne Weinbuchner?

Ralph Eder: Lena Dürr ist zur Zeit nicht in ihrer besten Riesenslalomform und in Verbindung mit einer hohen Startnummer, bereitet sie sich lieber intensiv auf den Slalom in Levi vor. Lena ist nicht verletzt und die Entscheidung wurde in Abstimmung mit ihren Trainern getroffen.

Susanne Weinbuchner ist nach ihrem Kreuzbandriss, welchen sie sich beim Europacuprennen in Lenggries zuzog, noch nicht soweit um direkt wieder in den Weltcup einzusteigen.

Sölden ist für die Damen ein sehr schweres und langes Rennen, in einer extremen Höhe. Darüber hinaus wird wenig mit Wasser präpariert. Das heißt, wenn man mit Nummern jenseits der 50 unterwegs ist, dann ist es sehr, sehr, sehr schwer sich für den Finallauf zu qualifizieren.

Natürlich haben wir noch viele gute junge Mädels im Team. Wenn diese aber mit solch hohen Nummern ins Rennen gehen, dann wird es ein brutaler Fight. Für junge Rennläuferinnen ist es immer eine ungute Situation in Sölden in den Skiweltcup einzusteigen.

Skiweltcup.TV: Wie ist die Stimmung im Herrenteam?

Ralph Eder: Im Herrenteam schaut es ganz gut aus. Mit Fritz Dopfer und Felix Neureuther haben wir zwei erfahrene Rennläufer am Start. Stefan Luitz ist nach seinem Kreuzbandriss wieder zurück und  Benedikt Staubitzer und Linus Strasser haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.

Felix geht es soweit gut und wenn nichts gravierendes dazwischen kommt ist er am Sonntag dabei. Für Felix, der erst Anfang Oktober mit dem Stangentraining beginnen konnte, war Sölden das erste große Ziel in dieser Saison. Für ihn ist es natürlich eine besondere Situation, da er dieses Mal mit einer Startnummer zwischen 1 und 7 ins Rennen gehen kann. In Sölden ist dies schon ein gewisser Vorteil. Wir hoffen, dass er dies auch konditionell durchsteht, da Sölden mit seiner Höhe und einer Laufzeit von über 1.20 Minuten schon eine Herausforderung darstellt.

Bei Fritz Dopfer ist alles in Ordnung, er geht topfit in den Saisonauftakt. Fritz, Felix und Stefan waren bei den Trainingsläufen eng zusammen. Für Stefan Luitz, der bereits im August wieder in das Training einsteigen konnte, ist es nach seinem Kreuzbandriss die Rückkehr in den Weltcup.

Ansonsten ist im Team alles in Ordnung und die Vorbereitung läuft nach Plan.

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