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DSV-Sportdirektor Alpin Wolfgang Maier: Schladming und die Spiele 2014 und 2018 im Blick

© Gerwig Löffelholz / DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier

© Gerwig Löffelholz / DSV-Sportdirektor Wolfgang Maier

„Im Bereich Ski Alpin haben wir unsere Strukturen der internationalen Entwicklung angepasst und verstärkt in den Bereich Personal investiert. Die individuelle Betreuung der Spitzensportler auf der einen, das Entwickeln und Heranführen junger Talente auf der anderen Seite erfordern hier ein erhöhtes Investment des Verbandes, um auch in Zukunft im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig sein zu können. Die Wettkampfreform der FIS, nach der in diesem Winter der Schülerjahrgang nicht in den Jugendbereich aufrückt, sondern weiterhin unter „Schüler“ firmiert, erleichterte es uns, strategisch wichtige Positionen in unseren Lehrgangsgruppen mit Trainern zu besetzen. Beispielsweise konnten wir die Weltcup-Teams mit zusätzlichen Ski- und Konditionstrainern verstärken.

Unser Konzept, ehemalige Aktive als Trainer auszubilden und in die Struktur einzubinden, hat sich bewährt. Gerade bei den Herren, unter Führung von Charly Waibel, der seine erfolgreiche Arbeit auf dieser strategisch wichtigen Position fortführt, konnten wir sowohl bei den Junioren-Weltmeisterschaften als auch im Europacup positive Ergebnisse einfahren. Eine für uns sehr wichtige Entwicklung, nicht zuletzt um das Damen-Team zu entlasten, das in den vergangenen Jahren die DSV-Fahnen hoch hielt.

Bei den Damen sind wir zu unserer klassischen Ausrichtung mit einer Weltcup- und einer Europacup-Mannschaft zurückgekehrt. Unser Ziel ist es, eine individuellere Betreuung unserer Spitzenfahrerinnen innerhalb dieser Gruppen sicherzustellen. Dazu haben wir die bewährten Trainerteams punktuell verstärkt, beispielsweise im konditionellen Bereich.

Der Höhepunkt des Winters sind ganz klar die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming. Unsere Ziele für diese Großveranstaltung sind klar definiert: Wir wollen drei Medaillen gewinnen, zwei bei den Damen und eine mit den Herren. Im Weltcup hoffen wir, die Leistungen aus dem vergangenen Jahr wiederholen zu können. Maria Höfl-Riesch, Viktoria Rebensburg, Fritz Dopfer und Felix Neureuther haben mit ihren Top-Platzierungen im letzten Winter gezeigt, dass sie zu den weltbesten Skifahrern gehören.

Generell müssen wir uns, gerade was das Sommer- und Überseetraining betrifft, neu ausrichten. Aufgrund der schwierigen Trainingsbedingungen auf den alpinen Gletschern entwickelt sich der alpine Skirennsport zu einer immer kostenaufwändigeren Sportart. Dieser Herausforderung werden wir uns stellen und neue Konzepte zur Nachwuchsförderung entwickeln.“

 
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