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Dustin Cooks letzter Winter war perfekt

© HEAD / Dustin Cook (USA)

© HEAD / Dustin Cook (USA)

Ottawa – Dustin Cook überraschte alle mit seiner WM-Silbermedaille in Vail/Beaver Creek. In Kvitfjell kletterte der Kanadier erstmals auf ein Weltcuppodest. Und in Méribel stand er ganz oben.

Mit diesen drei Super-G-Ergebnissen schrieb der Kanadier Geschichte. Der aus Ottawa gebürtige Skirennläufer ist somit einer der Aufsteiger des letzten Winters. Es ist mehr als klar, dass er in der kommenden Saison an den ausgezeichneten Resultaten anknüpfen will.

In Maui, der zweitgrößten Insel des Archipels Hawaii im Pazifik, verbrachte der Kanadier seinen wohl verdienten Urlaub.

Die letzten sechs Wochen der Saison 2014/15 waren deine erfolgreichsten. Dustin, worauf führst du das zurück, und was war der entscheidende Zeitpunkt dafür?

Bereits in Lake Louise zeigte ich mit Rang 13 auf. Das war der große Moment für mich, da ich endlich begriffen habe, dass ich schnell fahren kann. Es folgte eine Reihe von Top-20-Platzierungen. So verfolgte ich intensiv das Vorhaben, mich für die Weltmeisterschaft in Vail/Beaver Creek zu qualifizieren. Das war zu Beginn des Jahres. Dann änderte ich mein Ziel und sagte ehrlich, dass ich eine Medaille wollte.

Der WM-Lauf war eine normale, alltägliche Fahrt. Ich wollte und habe kaum Fehler machen. Es ist schwer, in Worte zu fassen, wie viel Vertrauen der Gewinn einer Silbermedaille einem gibt.

Würdest du sagen, dass der Erfolg für dich das Ergebnis von sauberem Skifahren oder auch des Vertrauens ist?

Ich denke, es ist die Kombination aus beiden Elementen. Ich mache noch Fehler. Als ich in Méribel gewann, unterliefen mir zwei große Fehler. Jetzt aber habe ich das Vertrauen ins Skifahren entdeckt und will das Rennen wie jeden normalen Trainingslauf angehen.

Was würdest du sagen, ist der Höhepunkt des letzten Winters? Der Gewinn der WM-Silbermedaille oder der erste Weltcupsieg?

Die Silbermedaille, das ist sicher! Der Gewinn des zweiten Platz war irre und das fast bei mir zu Hause. Ein paar Familienmitglieder und Freunde verfolgten das Rennen vor Ort. Die Silberne war ziemlich unerwartet, da ich in der Startliste ziemlich weit hinten lag. Ich wusste nicht, wie ich das Rennen beenden würde. Dennoch übermannten mich die Emotionen, als ich die Ziellinie überquerte.

Hatte das Rennen in Beaver Creek so etwas wie den Charakter eines Heimrennens?  Du verbrachtest ja viel Zeit in Vail…

Gewiss, ich werde nie mehr eine Weltmeisterschaft erleben, die so nah stattfinden wird. Ich habe viel Zeit in Vail verbracht und habe auch viele Freunde dort. Ich fühlte mich immer so wohl, wie zu Hause. Und es ist viel einfacher bei einem Rennen an den Start zu gehen, wenn man sich glücklich fühlt, aber auch konzentriert und trotzdem entspannt fühlt.

Die Entscheidung, die Abfahrt aus dem Programm zu nehmen, und sich hauptsächlich auf den Riesenslalom und den Super-G zu konzentrieren ist wohl eine etwas unkonventionelle Kombination von Disziplinen. Es macht, wie man die letztjährige Saison betrachtet, viel Sinn…

Der Super-G und der Riesentorlauf sind meine Disziplinen. Ich genieße es aber auch, die Abfahrt zu fahren. Doch bei einer Weltmeisterschaft ist der Start bei allen drei Disziplinen extrem anstrengend. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie die Burschen es schaffen, oft vier oder fünf Disziplinen zu fahren. Ich wäre, würde ich alle drei Disziplinen fahren, sehr müde werden und hätte auch kaum Zeit zur Erholung. So entschieden wir uns im letzten Sommer, den Fokus nur auf zwei Disziplinen zu richten.

Dennoch möchte ich wieder Abfahrten bestreiten. Ich glaube, dass ich gut sein kann. Ich bin aber auch heiß auf die zwei anderen Disziplinen. So muss ich in Zukunft die richtigen Entscheidungen treffen und dann sehen, wie ich aufgestellt bin.

Erzähle uns etwas über die Go Fund Me Kampagne!

Als man mich fragte, dabei zu sein, sagte ich sofort zu. Der Mont Ste. Marie ist ein Hügel, auf dem ich das Skifahren erlernte. Die Kampagne will erreichen, dass dort ein FIS-homologiertes Rennen stattfindet. Man könnte auch auf der Nor-Am-Ebene einen Riesentorlauf und einen Slalom austragen.

Ich zeigte den Verantwortlichen, welche Veränderungen sie machen müssten. Geschieht es nicht, wird es in unserer Gegend kaum Skirennsport geben. Es ist der beste und anspruchsvollste Hang.  Ich würde dort gerne öfter trainieren, wenn ich die Gelegenheit hätte. So könnte ich endlich zuhause trainieren. Ein cooles Projekt. Doch die Menschen müssen hinter einem stehen.

Was machst du nun im Sommer?
Im Mai starteten wir mit den ersten Tests. Nach meinem Urlaub in Maui werde ich alles daransetzen, um etwas zu wandern und mit dem Mountainbike viele Kilometer abzuspulen. In diesem Sommer werde ich auch einigen Verpflichtungen abseits der Skipiste nachgehen und Sponsorentermine wahrnehmen. Aber man wird mich oft zwischen Vail in Colorado und Mt. St. Marie treffen.

Bericht und freie Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quellen: www.fis-ski.com, www.skiracing.com

 

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