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Ein Blick in die Chronik der Sportlerwahl: Triumphe mit Skibezug

© GEPA pictures/ Sporthilfe - Wahl zur Sportlerin bzw. zum Sportler des Jahres 2014

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Wien – Wie berichtet, wiederholten die Skirennläuferin Anna Fenninger und der Fußballer David Alaba ihre Vorjahreserfolge bei der Wahl zur Sportlerin bzw. zum Sportler des Jahres. Auch Behindertensportlerin Claudia Lösch verteidigte ihren Titel erfolgreich.

Doch wer hat im Skirennsport alles gewonnen. Der Blick in die Chronik verrät mehr. Im Jahr 2013 konnte sich Behindertensportler Matthias Lanzinger über den Triumph freuen, bei den Special Olympics stand ihm Teresa Breuer um nichts nach. Wie der aufmerksame Leser des Portals skiweltcup.tv weiß, siegte Lanzinger in der Saison 2003/2004 im Europacup, ehe ein schwerer Sturz unmittelbar vor dem Ende der Saison 2007/08 die Amputation des linken Unterschenkels zur Folge hatte. Seit dem Ski-Winter 2011/12 nimmt der Salzburger an Rennen im Behindertensport teil.

2012 siegten Marlies Schild und Marcel Hirscher. Bei den Behindertensportlerinnen hatte Heidi Mackowitz die Nase vorn. 2011 triumphierte Elisabeth „Lizz“ Görgl wohl aufgrund ihrer zwei WM-Goldmedaillen bei den Damen. Anna Fenninger siegte als Aufsteigerin des Jahres. Die querschnittsgelähmte Claudia Lösch (wie 2010 auch) siegte bei den Behindertensportlerinnen.

2010 konnte sich Super-G-Olympiasiegerin Andrea Fischbacher über ihren Erfolg bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres am meisten freuen. Im Jahr zuvor freute sich, wie 2006 auch,  Behindertensportlerin Sabine Gasteiger. 2007 war das Jahr der Tirolerin Niki Hosp. Ihr Lachen des Erfolgs schien bei Blitzlichtgewitter nie zu verstummen. Im Jahr 2006 standen mit Benjamin Raich und Michaela Dorfmeister zwei ausgesprochene Leistungsträger des ÖSV ganz oben. 2005 konnte die diesjährige Laudatorin (für Nicole Hosp), in persona Renate Götschl, die heiß begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen. 2003 war abermals das Jahr der Michaela Dorfmeister. 2002 strahlten Herrensieger Stephan Eberharter und Behindertensportlerin um die Wette, im Jahr zuvor triumphierten in den gleichen Kategorien Hermann Maier und Gabriele Berghofer.

Bis 2000 wurden nur die Damen, die Männer und ab 1990 die Teams ausgezeichnet. Auffallend ist abermals der als „Herminator“ in die Skigeschichte eingegangene Hermann Maier, der auch in den Jahren 1998 bis 2000 die Nase vorne hatte. Ihm stand eine glänzend aufgelegte Alexandra Meissnitzer 1998 und 1999 zur Seite, sodass es einen Salzburger Doppelsieg zu feiern gab. 1994 gewann Thomas Stangassinger im olympischen Slalom von Lillehammer vor Alberto Tomba die Goldmedaille. Daher muss man keineswegs zweimal überlegen, weshalb der Landsmann von Maier und Meissnitzer siegte.

1993 siegte Anita Wachter bei den Frauen. Auch in den Jahren 1990 bis 1992 triumphierte eine Dame bei der Wahl. Und dreimal ging die Trophäe an Petra Kronberger. 1992 siegte der Vorarlberger Patrick Ortlieb nicht nur bei der Olympiaabfahrt im französischen Albertville, sondern auch bei der Wahl zum Sportler des Jahres. Teamkollege Stephan Eberharter errang 1991 bei der Heim-WM in Saalbach-Hinterglemm als blutjunger Skirennfahrer zwei Goldmedaillen und folgerichtig den Sieg bei den Herren.

Vor 25 Jahren, also im fernen Jahre 1989, wurden zwei Skistars ausgezeichnet, die leider nicht mehr unter uns verweilen. Rudi Nierlich bei den Herren kam bei einem Verkehrsunfall nur zwei Jahre später ums Leben. Und die unvergessene Ulrike Maier, genannt Ulli, erlitt bei einem fatalen Sturz auf der Kandahar-Piste von Garmisch Ende Januar 1994 kurz vor dem Ende ihrer Karriere einen Genickbruch.

Sigrid Wolf bei den Damen siegte 1987 und 1988. Ebenfalls bei den Frauen siegte im Jahr 1986 Roswitha Steiner. Auch aus dem Alpinbereich stammte auch die Triumphatorin bei den Damen im fernen Jahr 1985; es war Elisabeth Kirchler. 1983 freute sich Franz Klammer bei den Herren über seinen Sieg. Annemarie Moser-Pröll siegte in den Jahren 1973, 1974, 1975, 1977, 1978, 1979 und 1980. 1978 war das Jahr des Sepp Walcher. Er holte sich bei der Ski-WM die Goldmedaille in der Abfahrt und war auch bei der Wahl zum Sportler des Jahres erfolgreich. Sein tragischer Tod bei einem Juxrennen auf der Hochwurzen vier Jahre später lässt eingefleischten Skifans noch heute das Wasser eiskalt über den Rücken laufen.

Franz Klammer siegte auch 1975 und 1976. Brigitte Habersatter unterbrach die Phalanx von Moser-Pröll und lächelte mit der Kärntner Ski-Ikone in die Kamera. 1974 siegte ein Skirennläufer, der aus Abtenau – genauso wie Alexandra Meissnitzer – stammt, nämlich David Zwilling. Vier Jahre zuvor hatte Karl Schranz (wie 1959), zwei weitere Jahre zuvor Olga Pall die Nase vorne. 1964 konnte sich der Osttiroler Pepi Stiegler über seinen Triumph freuen. Er siegte im gleichen Jahr beim olympischen Slalom in Innsbruck und ist der Vater der US-amerikanischen Athletin Resi Stiegler.

Ernst Hinterseer, ein weiterer Tiroler, gewann 1960 die Wahl zum Sportler des Jahres. Skilegende Toni Sailer siegte zwischen 1956 und 1958 dreimal in Folge. Auch in den Jahren 1953 (Trude Klecker), 1952 (Othmar Schneider und Trude Jochum-Beiser), 1951 (Erika Mahringer), 1950 (Dagmar Rom) waren Skisportler erfolgreich.

Wie berichtet, gewann heuer die einstige Weltklasse-Torläuferin Marlies Schild den Special Award. Im letzten Jahr siegte Peter Schröcksnadel. Der ÖSV-Präsident wurde von der Jury für sein Lebenswerk ausgezeichnet. 2009 siegten sowohl Renate Götschl als auch Hermann Maier. Im Jahr zuvor hatte Matthias Lanzinger gewonnen. In den Jahren 2003 und 2004 siegten mit Stephan Eberharter und Hermann Maier (Comeback des Jahres) auch zwei einstige, mehr als erfolgreiche, ÖSV-Skirennläufer.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

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