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Ein Wikinger sieht rot – Der große Tag des Aleksander Aamodt Kilde

Ein Wikinger sieht rot - Der große Tag des Aleksander Aamodt Kilde

Ein Wikinger sieht rot – Der große Tag des Aleksander Aamodt Kilde

Aleksander Aamodt Kilde wird Saalbach-Hinterglemm, und vor allem den Super-G Freitag in bester Erinnerung behalten. Nach seinem vierten Weltcupsieg, dem zweiten im Super-G, sieht der Wikinger rot. Neben der Führung und dem roten Trikot des Disziplinen-Führenden, schlüpfte er auch in das rote Leibchen des Gesamtweltcupführenden.

Viel Geduld mussten heute die Athleten, Trainer und Organisatoren in Saalbach Hinterglemm aufbringen. Wie in den Tagen zuvor stand das Organisationsteam wieder früh morgens im Einsatz,  um für die Läufer die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen.

Pünktlich bis zur Besichtigung war die Piste bereit, doch wieder einmal stellte sich der Wind als Spielverderber ein. Der für 11.00 Uhr vorgesehene Super-G Start musste im 30 Minutentakt verschoben werden. Und das nicht nur einmal, sondern gleich viermal.

FIS-Renndirektor Markus Waldner versuchte in Abstimmung mit dem OK und TV das Rennen unbedingt zu retten. Um 13.20 Uhr war es dann so weit. Das lange Warten hat sich gelohnt. Der Wind legte sich, die Wolken ließen ab und zu einen Sonnenstrahl durch und der erste Läufer durfte nach langen Diskussionen aus dem Starthaus.

Dass dies schlussendlich trotz der widrigen Witterungsbedingungen doch noch möglich war, dafür gilt ein besonderer Dank dem Österreichischen Skiverband, dem Organisations-Kommitee Saalbach Hinterglemm mit den zahlreichen freiwilligen Helfern aus der Region, sowie Kitzbühel, Schladming, Zauchensee und aller umliegenden Sportvereine.

Ohne diesen Einsatz und der Unterstützung durch Gemeinde, Bergbahnen und Tourismusverband in Saalbach Hinterglemm wäre es nicht möglich in so kurzer Zeit zwei schnelle Disziplinen zu übernehmen. Dafür gilt allen großer Dank und Anerkennung. Dies wurde auch von der FIS und den Verantwortlichen der diversen Nationen anerkannt und honoriert.

Aleksander Aamodt Kilde, Platz 1: „Diesen Sieg mit nach Hause zu nehmen fühlt sich super an! Ich freue mich, dass es heute endlich geklappt hat.“

Mauro Caviezel, Platz 2: „Es war sehr schwierig heute. Selbst mit Startnummer 5 war es eine Herausforderung. Über den Gesamtsieg mache ich mir noch keine Gedanken – da gehts um jedes Hundertstel. Ich gebe einfach mein Bestes und am Ende der Saison kommt dann die Abrechnung.  Für heute bin ich jedenfalls sehr zufrieden mit dem zweiten Platz.“

Thomas Dressen, Platz 3: „Heute mussten wir lange warten. Ich habe einfach versucht ruhig zu bleiben und Spaß zu haben. Als ich realisiert habe, dass wir tatsächlich starten bin ich einfach locker geblieben und habe mich fokusiert. Während des Rennens habe ich versucht meine Bestleistung abzurufen. Ich war überrascht, dass ich als Dritter über die Ziellinie gefahren bin, denn es hat sich nicht so schnell angefühlt. Super-G ist noch nicht meine ‚Schokoladen-Disziplin‘ – ich würde es eher als ‚Hass-Liebe‘ bezeichnen. Manchmal funktioniert’s super, andere Male nicht. Im Super-G muss man gnadenlos attackieren. In der Abfahrt tue ich mir da leichter. Trotzdem, dass ich nicht alles riskiert habe, bin ich Dritter geworden und darüber freue ich mich sehr.“

Matthias Mayer, DNF: „Aufgrund der Verschiebung wäre eine niedrigere Startnummer sicher besser gewesen. Es ist sehr warm geworden und ich habe die Welle davor nicht richtig erwischt. Ich ärgere mich sehr. Es wäre nämlich einiges drin gewesen, aber ich muss nach vorne schauen.“

 

Ski Weltcup Daten und Fakten zum
5. Super-G der Herren in Saalbach 2019/20

FIS-Startliste – Super-G der Herren in Saalbach
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** Alle Daten werden sofort nach Eintreffen aktualisiert

 

Quelle: saalbach.com

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