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Elena Fanchini im Skiweltcup.TV-Interview: „Ich bin von der letzten Saison etwas enttäuscht.“

© Kraft Foods / Elena Fanchini

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Montecampione – Die italienische Skirennläuferin Elena Fanchini wurde am 30. April 31 Jahre alt. Die ältere Schwester von Nadia und Sabrina Fanchini hat bei Junioren-Weltmeisterschaften eine Silber- und eine Bronzemedaille gewinnen können. Bei der Ski-WM 2005, Fanchini war nicht einmal 20 Jahre alt, konnte sie sich über den zweiten Rang in der Abfahrt freuen. Lediglich 26 Hundertstelsekunden fehlten ihr auf die Kroatin Janica Kostelić und auf den ganz großen Erfolg.

Im Weltcup stand sie zweimal ganz oben und überdies wurde sie zweimal Dritte. Im Kurz-Interview erfuhren wir, dass Elena Fanchini mit der abgelaufenen Saison nicht ganz zufrieden ist. Ferner haben wir ermittelt, dass sie seit Ende Mai wieder im Training steht.

skiweltcup.tv: „Elena, wir haben die gleiche Frage auch an deine Schwester Nadia gestellt. Wie würdest du die letzte Saison 2015/16 mit eigenen Worten charakterisieren? Können wir ein wenig in deine Gefühlswelt blicken?“

Elena Fanchini: „Rein von den Gefühlen her möchte ich sagen, dass ich enttäuscht war. Enttäuscht deswegen, weil ich nicht die guten Ergebnisse, die ich im Jahr zuvor erreicht habe, bestätigen konnte.“

© Kraft Foods / Elena Fanchini

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skiweltcup.tv: „Was machst du momentan, und konntest du auch nach der Saison etwas rasten?“

Elena Fanchini: „Nun ja, wir haben im April in Livigno für zwei Tage getestet. Dann konnte ich einen Monat lang mich entspannen und ausruhen. Für einen Zeitraum von 15 Tagen genoss ich einen schönen Urlaub. Am 25. Mai habe ich mit dem athletischen Training begonnen, und in der Zwischenzeit trainieren wir auch schon wieder auf Schnee.“

skiweltcup.tv: „Auch deine Schwester haben wir befragt, wie sie zu der ungeheuren Verletztenserie im alpinen Skiweltcup steht. So mussten viele bekannte Gesichter, denken wir an Anna Veith, Ted Ligety, Aksel Lund Svindal oder Lindsey Vonn, ihre Hoffnungen schon vor oder während der Saison begraben. Was ist deine Meinung dazu?“

Elena Fanchini: „Wir betreiben alle eine gefährliche Sportart. Das ist klar. Wir müssen uns auch schützen, damit uns nicht etwas Ähnliches zustößt. Gewiss verletzen sich alle Jahre Athletinnen und Athleten, nur, wenn sich weniger bekannte Skifahrerinnen und -fahrer verletzten, spricht niemand davon.“

skiweltcup.tv: „Die Schweizerin Lara Gut, auch wenn sie vielleicht vom Verletzungspech ihrer schärfsten Widersacherin Lindsey Vonn aus den USA profitiert hat, ist in deinen Augen eine würdige Gesamtweltcupsiegerin, weil …“

Elena Fanchini: „Ja, Lara ist die Siegerin der vor Kurzem zu Ende gegangenen Saison, da sie mehr als sehr gut war. Sie hat dem Druck standgehalten und die Spannung bis zum Gewinn der großen Kugel aufrechterhalten.“

Interview und Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Elena Fanchini und Co. beim Schneetraining in Les Deux Alpes (© Elena Fanchini / Facebook)

Elena Fanchini und Co. beim Schneetraining in Les Deux Alpes (© Elena Fanchini / Facebook)

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