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Elena Fanchini setzte alles auf die Olympischen Spiele, aber die Stürze…

© Gerwig Löffelholz  /  Elena Fanchini (ITA)

© Gerwig Löffelholz / Elena Fanchini (ITA)

Montecampione – Frühzeitig ging die Saison 2013/14 für Elena Fanchini zu Ende. Die 1985 geborene Skirennläuferin nahm nicht an ihren Paradedisziplinen im Rahmen der Italienmeisterschaften teil, da sie bei einem Trainingslauf zu Sturz kam. Zum Glück riss sie sich die Athletin nicht das Kreuzband, doch die Zerrung des Seitenbandes zwang die Schwester von Nadia Fanchini zu einer Pause. Die Sportlerin aus dem norditalienischen Montecampione/Brescia nutzte die (unfreiwillige) Pause für ein kleines Interview für das Portal www.neveitalia.it.

Elena, wie geht es dir mittlerweile?

Zum Glück ist es nicht so schlimm, denn der Sturz hätte auch schlechter ausgehen können. Das Knie schwoll stark an. Es tut mir leid, dass ich nicht bei den Staatsmeisterschaften starten konnte. Nun mache ich ein Monat lang Physiotherapie und dann erhole ich mich im Rahmen eines kleinen Urlaubs. Dieser wird vermutlich in den ersten Maitagen stattfinden. Dann steht die erste Vorbereitung auf die Saison 2014/15 an. Ein Sturz oder ein Unglück ohne schlimme Folgen ist in dieser Zeit nicht so schlimm.

Wie lautet deine Saisonbilanz 2013/14, die doch gut anfing, …

Das Hauptziel waren ohne Zweifel die Olympischen Spiele in Sotschi, aber ich fuhr ohne das notwendige Vertrauen. Drei Mal stürzte ich vor dem Rennen in Russland. Aber auch positive Seiten kann ich von der Saison berichten. So fuhr ich nach acht langen Jahren wieder aufs Podest. Das war ein schönes Gefühl. In Beaver Creek beim ersten Rennen fuhr ich just auf jener Strecke aufs Podium, die 2015 die Weltelite begrüßt. Ich wurde auf der Raptor-Strecke Dritte, obwohl es im Training nicht gut lief. Hier haben sich meine Schwester Nadia und ich immer wohl gefühlt…

Die Stürze…

Dann sah ich mich in einer negativen Situation, die ich in Vergangenheit bereits kannte. Gerade begann ich wieder mein Vertrauen zu stabilisieren. Ein Sturz ist nicht weiter schlimm, wenn man aber drei Mal in Folge ausscheidet, lässt das Spuren zurück. Auch im Training in Krasnaja Poljana kam ich zu Sturz. Zwischen Cortina d’Ampezzo und dem Finale in Lenzerheide habe ich ein paar zählbare Ergebnisse erzielt, war aber nicht mehr so gut wie zu Beginn der Saison. Leider, aber das ist nun mal so.

Wie kann man sich von diesem negativen Sog befreien, sich wieder nach vorne orientieren und dann wieder den Sprung auf das Podium schaffen?

Ich habe so etwas schon einmal hinter mir. Zum Saisonende hatte ich kein Vertrauen mehr. Ich freute mich auch nicht auf den Saisonkehraus in Lenzerheide, wo ich als Zehnte der Disziplinenwertung das Jahr beendete. Es war dennoch eines meiner besten Jahre, und meine ersten drei Ergebnisse hatten einen großen Anteil daran. In Santa Caterina konnte ich, vor den italienischen Meisterschaften, wieder gut fahren, fand wieder das nötige Vertrauen, ehe ich mir wieder wehtat. Aber wir haben jetzt viel Zeit, um das zu überstehen und um mich in optimaler Verfassung zu Beginn der neuen Saison zu präsentieren.

Bist du auch glücklich, dass deine Schwester Nadia auf einem konstant guten Niveau fährt?

Sicher, aber ich hoffe, dass sie ein Podium im Riesentorlauf erreicht. In den letzten Rennen zwischen den Bewerben in Sotschi und dem Weltcupfinale schien es, dass sie eine der besten Athletinnen in jener Disziplin weltweit sei, doch sie fuhr nie unter die besten Drei. Sie agierte ein wenig unglücklich. Aber die Hoffnung besteht, dass wir beide es besser machen. Also packen wir es in der neuen Saison wieder an!

Bericht und Übersetzung für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.neveitalia.it

 

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