14 September 2019

Elisabeth Kappaurer: „Mein Plan ist es wieder auf die Skipiste zurückzukehren.“

Elisabeth Kappaurer: „Mein Plan ist es wieder auf die Skipiste zurückzukehren.“ (© Foto: ÖSV)
Elisabeth Kappaurer: „Mein Plan ist es wieder auf die Skipiste zurückzukehren.“ (© Foto: ÖSV)

Elisabeth Kappaurer hat sich im Trainingslager, für die Ski Weltcup Saison 2019/20 in Ushuaia (ARG) bei einem Trainingssturz beide Beine gebrochen. Im ÖSV-Interview spricht die Vorarlbergerin über ihren Sturz, über ihre Rehabilitation und über ihre Pläne für die Zukunft.

Wie geht es Dir nach der Operation?

Jeder kann sich vorstellen wie es ist, wenn man als Leistungssportler der gerade topfit ist, sich eine solch schwere Verletzung zuzieht. Die Heilung verläuft jedoch am besten wenn ich selbst positiv bleibe, und daran glaube dass es wieder funktionieren kann. Ich motiviere mich jeden Tag, und versuche das Beste daraus zu machen.

Was ist passiert?

An den Sturz selbst, kann ich mich gar nicht mehr genau erinnern. Es muss aber schlimm ausgesehen haben, und es ist mit zwei gebrochenen Füßen auch böse ausgegangen. Aber nun, nach dem der erste Fuß fertig operiert ist, hat die Reha bereits angefangen. Der zweite Fuß muss noch gemacht werden.

Das heißt dass Du noch einmal operiert werden musst?

Ja, genau. Ich habe in Argentinien in meinem rechten Fuß einen Nagel gesetzt bekommen, und der muss noch einmal nachjustiert werden. Da passt der Winkel nicht richtig. Die Operation findet nächste Woche statt, und danach starte ich richtig in die Reha.

Wie sieht der weitere Plan und die Rehabilitation aus?

Einen richtigen Plan habe ich noch nicht. Vor der Operation darf ich am Wochenende noch einmal nachhause. Nach der OP muss ich mit Dr. Fink reden und einen Plan aufstellen. Der wird dann mit den Physio-Fitnesstrainern abgestimmt. Die Reha muss auf jeden Fall auf höchstem Niveau passen. Wie es dann weitergeht kann ich noch nicht sagen. Ich muss mir die ganze Sache durch den Kopf gehen lassen, mit dem Doktor reden was überhaupt Sinn macht. Mein Plan ist es aber schon, dass ich wieder auf die Skipiste zurückkehren kann. Das wir jetzt aber mindestens ein Jahr dauern, darum brauch ich mir da jetzt keinen Stress machen.

Quelle:  ÖSV

Verwandte Artikel:

16.000 Fans und eine kleine Ski Weltcup Party in Sölden
16.000 Fans und eine kleine Ski Weltcup Party in Sölden

Sölden – Die Veranstalter des bevorstehenden Ski Weltcup Wochenendes in Sölden planen mit rund 16.000 Fans. Bei den Frauen werden 7.000, bei den Herren 9.000 Schlachtenbummler erwartet. Gefahren werden die beiden Riesenslaloms am Samstag und am Sonntag. Die Pisten um den Hang am Rettenbachferner sind auch für den Publikumsverkehr geöffnet. Auch eine kleine Weltcup-Party ist… Sölden erwartet 16.000 Fans zum Ski Weltcup Opening weiterlesen

Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor
Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor

Sölden – Vincent Kriechmayr, der frischgebackene Sportler des Jahres, möchte hoch hinaus. Der österreichische Ski Weltcup Rennläufer, der bei der vergangenen Weltmeisterschaft sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G die Goldmedaille gewann, fuhr bereits gestern ins Ötztal. Er wird jedoch beim Riesentorlauf in Sölden, der morgen in einer Woche auf dem Programm steht, nicht… Vincent Kriechmayr hat auch in der Olympiasaison 2021/22 viel vor weiterlesen

Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar
Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar

Lech/Zürs – Nach den teils heftig geführten Diskussionen bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Cortina d’Ampezzo wird es im diesjährigen Weltcupkalender nur ein Parallel-Rennen geben. Einige Athletinnen und Athleten mögen dieses Format, andere wollen es sogar boykottieren. Der Schweizer Justin Murisier und seine Teamkollegen wollen nicht in Lech/Zürs an den Start gehen. Für ihn hat der… Justin Murisier lässt am Parallel-Rennen kein gutes Haar weiterlesen

Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen
Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen

Sölden – Eine Woche vor dem Saison Opening in Sölden kam die italienische Skirennläuferin Laura Pirovano bei einer Trainingsfahrt zu Sturz. Dabei zog sie sich eine schwere Knieverletzung zu. Genauer gesagt riss sie sich das vordere Kreuzband des rechten Knies. Eins steht schon fest: Italien verliert im Olympiawinter 2021/22 eine der besten Athletinnen im Speedbereich. … Kreuzbandriss lässt Laura Pirovanos Olympiatraum wie eine Seifenblase zerplatzen weiterlesen

Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum
Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum

Sölden – Auch für die slowakische Ski Weltcup Rennläuferin Petra Vlhová ist die Olympiasaison 2021/22 etwas ganz Spezielles. Die Gesamtweltcupsiegerin, die in Sölden ihr 152. Weltcuprennen ihrer Karriere bestreitet, befindet sich in der Rolle der Gejagten und freut sich, dass endlich der Kampf um Hundertstelsekunden, Siege und im weiteren Saisonverlauf um olympisches Edelmetall in Peking… Petra Vlhová zwischen dem Rentier von Levi und dem Olympiamedaillentraum weiterlesen

Banner TV-Sport.de