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Emi on Tour 2012/13: Heute im sommerlichen Kitzbühel

© Emanuel Testen / Kitzbühel im Somer

© Emanuel Testen / Kitzbühel im Somer

Der 20-jährige Osttiroler Emanuel Testen schickt bzw. schildert uns in der bevorstehenden Saison 2012/2013 immer wieder Eindrücke und Berichte von seinen Weltcupausflügen. So war er jüngst in der „Gamsstadt“ Kitzbühel, um sich von der Streif „ohne Schnee“ inspirieren zu lassen.  Denn die Stadt, die mit ihrem Wintersportspektakel par exellance jahrein jahraus 80. bis 100.000 Besucher anlockt und wie ein Eldorado für die Wintersportregion wirkt, hat auch im Sommer ihren Reize.

Und bevor wir das Abenteuer des sommerlichen Kitzbühel wagen, ein paar geografische Stützpunkte. Am Fuße des Hahnenkammes und des Kitzbüheler Horns gelegen, punktet die etwas mehr als 8.000 Seelen zählende Stadt mit einer ungewöhnlich hohe Fremdenbettdichte. Der Stanglwirt in unmittelbarer Nähe und die „Streif“ im Winter müssen nicht extra erwähnt werden. Doch die wohl atemberaubendste Abfahrt der Welt hat auch im Sommer oder im Herbst, kurz bevor eben der Weltcup in Sölden seine Tore öffnet, einen Flair,  der seinesgleichen sucht.

Kitzbühel, seit dem fernen Juni 1271 mit dem Stadtrecht ausgezeichnet, hat im Laufe der Jahrhunderte seine optimale Lage zwischen dem Pass Thurn und dem Chiemgau auszunutzen verstanden und ist auch ein bekannter Tiroler Handels- und Marktflecken. Jedoch genug der historischen Worte.  Emis Abenteuer beginnt mit der Hahnenkammbahn.

© Emanuel Testen / Kitzbühel im Somer

© Emanuel Testen / Kitzbühel im Somer

Sämtliche Gondeln tragen die Namen der Sieger, also der Sieger des Super-G’s, des Torlaufbewerbs, der berüchtigten Abfahrt und natürlich auch der klassischen Kombination. Nicht selten mussten hier am Samstagabend triumphierende Abfahrtsgrößen das abendliche Feiern einstellen um sich am Folgevormittag auf dem Ganslernhang durch eng gesteckte Torlaufhänge „zu quälen“, um am Ende nicht nur den „inneren Schweinehund“, sondern auch den Berg und den Gegner im Kampf um die Kombinationswertung zu besiegen.

Und diese Kombinationsbewerbe sind die letzten, die der klassischen Kombination, wobei diskutiert wird, diese aus dem Weltcupkalender zunehmen. Somit würde auch der Super-G, Fans haben noch den Husarenritt eines von einer schweren Verletzung wiedergenesenen Herminators (Hermann Maier) in Erinnerung, der Streichung zum Opfer fallen. Doch die Super-Kombination ist für viele ein Streitpunkt, somit wird den Befürwortern und den Gegnern sicherlich noch lange nicht der Diskussionsstoff ausgehen.

Steigt man bei der Bergstation aus, hat man eine wunderschöne Aussicht auf die majestätisch erhabene Tiroler Bergkulisse, man ist von der Tiroler Bergwelt angetan und begibt sich innerhalb fünf Minuten zum Starthaus der legendären Hahnenkammabfahrt. An den Innenwänden des Hauses befinden sich die Siegerlisten der vergangenen Jahre und ein Foto des letztjährigen Siegers. Rekorde und Hoppalas werden auch angeführt. Man ist praktisch Sommer wie Winter über die Herkulestaten der Abfahrer informiert, die sich jeden Winter hinunterstürzten, Körper und Material über alles beanspruchen und aus ersterem Adrenalin bis zur Ektase herausholen, um am Ende die „Streif“ mit ihren pikanten Teilabschnitten und Passagen bezwungen zu haben.

© Emanuel Testen / Kitzbühel im Somer

© Emanuel Testen / Kitzbühel im Somer

Weitere zehn Minuten unterhalb des Starts kann man die Mausefalle bestaunen. Von dort aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die zwei Stauseen, und man weiß gleich, dass die Abfahrt ohne die Mausefalle nicht die Abfahrt ist, die wir alle kennen. Emotionen kommen hoch, wenn heldenmütige Männer das steilste Stück der Strecke erreichen und je nach Präparierung zwischen 60 und mehr Meter weit springen.  Man könnte fast wie am Bergisel Weiten messen, doch hier gibt es nur keine Haltungsnoten, sondern mehr Zehntelsekunden, die in einen Vorsprung oder einen Rückstand auf den direkten Widersacher umgewandelt werden können. Doch die Mausefalle weist nicht nur ein Gefälle von sage und schreibe 85 % auf, sondern ist inmitten einer schönen Landschaft, die zahlreiche Wanderwege bietet und zu anspruchsvollen Bergtouren einlädt.

Für Genussmenschen ist die Altstadt von „Kitz“ ein wahrer Insidertipp. Zahlreiche Cafés und Modeboutiquen buhlen um die Gunst des Touristen oder des Einheimischen. Da nimmt man schon gerne den etwas tieferen Griff in die Geldtasche in Kauf, aber das Stadtbild von Kitzbühel ist immer einen Kurzausflug wert. Die „Streif“ und die Vorfreude auf die im Jänner stattfindenden Rennen entschädigen dies aber umso mehr. Und wer absolut kein Freund der zwei Bretter, die für viele die Welt bedeuten, ist, fühlt sich auch im schneelosen Kitzbühel auch pudelwohl. Garantiert.

Bericht für skiweltcup.tv: Emanuel „Emi“ Testen  und Andreas Raffeiner

 

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