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Erleichterung bei Lara Gut-Behrami, Enttäuschung bei Wendy Holdener

Lara Gut war auf dem Rettenbachferner schnell unterwegs. (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Lara Gut war auf dem Rettenbachferner schnell unterwegs. (Foto: © Ch. Einecke (CEPIX))

Sölden – Wenn man den achten Rang der Damen beim Riesenslalom in Sölden anschaut, weiß man, dass der Athletin, die diese Platzierung erreicht hat, ein Stein vom Herzen gefallen ist. Es handelt sich dabei um Lara Gut-Behrami, die sichtlich glücklich war. Sie war nicht nur die Beste im Swiss-Ski-Team, sondern auch lange nicht mehr so gut in dieser Disziplin. Ende Januar 2017 schwang sie auf dem Kronplatz als Vierte ab.

Die Eidgenossin hatte da noch den Kreuzbandriss und die lange Talsohle vor sich. Doch jetzt scheint es aufwärts zu gehen. Die Tessinerin, weiß, dass der Ski das macht, was sie will. Das Gefühl ist unbeschreiblich, und sie möchte in Killington weiterhin das Glück pachten.

Zufrieden kann auch die 25-jährige Michelle Gisin sein, die nach ihrem Knorpelschaden und der Zerrung ihres Kreuzbandes als Neunte, direkt hinter Gut-Behrami, ins Ziel kam. So gut war sie noch nie im Riesentorlauf. Dass sie einige Fehler machte, fiel dabei nicht ins Gewicht.

Ihre um ein Jahr ältere Landsfrau Wendy Holdener war mit dem 15. Rang nicht zufrieden. Sie weiß, was sie kann. Die Enttäuschung ist groß. Nun will sie in Levi angreifen und den misslungenen Saisonauftakt am Rettenbachferner im Nordtiroler Ötztal vergessen. Natürlich möchte sie auch im Riesenslalom besser sein. Andrea Ellenberger wurde indessen als viertbeste Schweizerin auf Position 16. gereiht.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: www.blick.ch

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