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Erster Super-G-Sieg einer Tschechin: Ester Ledecká macht’s in Val d’Isère möglich

Erster Super-G-Sieg einer Tschechin: Ester Ledecká macht’s in Val d’Isère möglich

Erster Super-G-Sieg einer Tschechin: Ester Ledecká macht’s in Val d’Isère möglich

Val d’Isère – Freudentränen und Glücksgefühle für Ester Ledecká. Die Tschechin gewann den heutigen Super-G in Val d’Isère hauchdünn vor der Schweizerin Corinne Suter und der Italienerin Federica Brignone.

Ledecká, vor fast drei Jahren im südkoreanischen Pyeongchang Olympiasiegerin im Super-G, benötigte für ihren Erfolg eine Zeit von 1.24,64 Minuten. Für die Tschechin war es der zweite Sieg bei einem Weltcupskirennen.

 

Ester Ledecka: „Ich habe mich heute eigentlich nicht so gut gefühlt. Nach meiner Meinung waren einige Fehler im Lauf. Das Ergebnis ist aber besser, als es sich während der Fahrt angefühlt hat. Ich bin natürlich mit meinem Saisonstart sehr zufrieden. Das ich den ersten Sieg im Super-G feiern konnte, macht mich schon etwas stolz.“

 

Ski Weltcup Daten und Fakten
1. Super-G der Damen in Val d‘Isere 2020/21

FIS-Startliste – Super-G der Damen in Val d’Isère
FIS-Liveticker – Super-G der Damen in Val d’Isère
FIS-Endstand – Super-G der Damen in Val d’Isère

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Suter lag nur drei Hundertstelsekunden zurück und musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Brignone, die aufgrund des Sturzes in der ersten Abfahrt noch auf die gestrige, zweite Abfahrt aussetzte, lag 35 Hundertstelsekunden zurück.

Überhaupt stark präsentierten sich die azurblauen Damen. So kamen Marta Bassino (+0,46), Sofia Goggia (+0,85) und Elena Curtoni (+1,17) auf die Ränge vier, sieben und acht. Suters Mannschaftskollegin Lara Gut-Behrami (+0,78) konnte auch überzeugen und schwang auf dem fünften Platz ab. Die Slowakin Petra Vlhová (+0,84) sammelte als Sechste wieder jede Menge Punkte in Bezug auf den Gesamtweltcup. Michelle Gisin (+1,24), ihres Zeichens drittbeste Swiss-Ski-Dame und die junge Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+1,29) rundeten als Neunte und Zehnte die Top-10 des heutigen Rennens ab.

Für das ÖSV-Aufgebot endete der Super-G ohne das Zugpferd Nicole Schmidhofer in einem Desaster. Tamara Tippler (+1,36) belegte den 13. Platz. Die Eidgenossinnen Priska Nufer (+1,84) und Jasmina Suter (+1,93) sorgten mit den Rängen 15 und 17 dafür, dass die Schweiz Punkt um Punkt sammelt und auch wohl wieder den Nationencup, selbst wenn es sehr früh ist, darüber zu sprechen, anpeilen möchte. Die Österreicherinnen Nina Ortlieb (19.; +2,07), Ariane Rädler (22.; +2,31), Stephanie Venier (23.; +2,33) und Ricarda Haaser (24.; +2,43) konnten sich heute gar nicht mit der Oreiller-Killy-Piste anfreunden und landeten außerhalb der besten 15 des Klassements. Dazwischen klassierte sich die gestern frech fahrende Deutsche Kira Weidle (+2,28) auf Platz 21. Auch sie erhoffte sich mehr.

Am 10. Januar 2021 steht der zweite Super-G der Damen im Weltcupwinter 2020/21. Das Rennen findet in St. Anton am Arlberg statt. Bis dahin hoffen die Hausherrinnen, dass sie wieder anständig in Form sind und dann mit einen sehr guten Mannschaftsresultat wie jenem Italiens oder der Schweiz aufwarten können.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Stand nach 30 Rennläuferinnen

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