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Ester Ledecká hat in Peking erneut Super-G Gold im Visier

Ester Ledecká hat in Peking erneut Super-G Gold im Visier (Foto: © Erich Spiess / Red Bull Content Pool)

Ester Ledecká hat in Peking erneut Super-G Gold im Visier (Foto: © Erich Spiess / Red Bull Content Pool)

Prag – Die 26-jährige Sportlerin Ester Ledecká ist seit Jahren sowohl im Skifahren als auch im Snowboarden erfolgreich. Die Tschechin will ihre Liebe zum Snowboard nicht aufgeben. Die Athletin hat vier große Kristallkugeln, aber auch olympische und weltmeisterliche Medaillen gewonnen. Sie möchte sich weiterhin verbessern und erfolgreich sein. Bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften, die im Februar in Cortina d’Ampezzo stattfanden, wurde sie in den Speeddisziplinen zweimal Vierte. Für den Sprung auf das Treppchen fehlten ihr jeweils nur wenige Hundertstelsekunden.

Der Saisonkehraus im Speedbereich in Lenzerheide fiel ins Wasser, besser gesagt den Schneemengen zum Opfer. Somit konnte sie in der Disziplinenwertung nicht unter die besten Drei kommen, und sie musste sich mit den Positionen fünf (im Super-G) und acht (in der Abfahrt) begnügen. Das wetterbedingte Ende des Ski Weltcup Winters tut ihr Leid, aber insgesamt kann sie auf viele gute Ergebnisse zurückblicken. Sie möchte sich beim ganzen Team, das bedingungslos und immer hinter ihr steht, bedanken. Die Zusammenarbeit war in ihren Augen fantastisch.

Ledeckás Trainer Tomáš Bank erklärte unter anderem, dass die ambitionierte Athletin bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen in der chinesischen Hauptstadt Peking an den Start gehen wird um, wie im südkoreanischen Pyeongchang 2018, die Super-G Goldmedaille ins Visier zu nehmen. Natürlich wird man auch in der Abfahrt auf Edelmetall spekulieren.

In den letzten Jahren hat die 26-Jährige insbesondere im Alpin-Bereich dazugelernt und viele Erfahrungen gesammelt. Die vielseitig begabte Sportlerin hat ihr Material im Griff und kann sich schnell auf die unterschiedlichen Pistenverhältnisse einstellen. Ihre Selbstsicherheit ist gewachsen, und sie kann auch Verletzungen und Stürze überwinden, ohne davon blockiert zu werden. Auch wenn in der letzten Saison nicht alles ideal war, wird man aus Problemen lernen und im nächsten Winter die nötigen Schlüsse daraus ziehen.

Der Südtiroler Franz Gamper, der einst den Norweger Aksel Lund Svindal in die Weltspitze geführt hat, gehört auch dem Trainerteam Ledeckás an. Die Tschechin betont, dass sie froh sei, dass es einem ihrer Sponsoren gelungen ist, den Ultner in ihre Mannschaft zu lotsen. Der routinierte Coach verfügt über vel Erfahrung, und die 26-Jährige will alles daran setzen, um davon zu profitieren.

Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner

Quelle: sport.aktuality.sk

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